Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 175)
- Language
- German, English, Hebrew
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5. Sitzung: Generaldebatte treter mit Belgien und Holland im Permanenzausschuß haben sollen, welche ganz andere Anschauungen haben. Es ist dies ein verkehrtes Statut, und dieser Kongreß hätte die Aufgabe, dieses Statut einmal gründlich zu ändern. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Fischer, Ihre allgemeine Eridäiung wird dem Organisationsausschuß übergeben Verden. Die nächste Sitzung findet um halb 5 Uhr statt. Diie Sitzung istl geschlossen. Schluß'der Sit?. 11 11 g: 2 II Ii r n a c h an i 11 a g s. 5. Sitzung. Donnerstag, den 20. August 1925. Beginn der Sitzung: 4 Uhr 30 Minuten nachmittags. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Die fünfte Sitzung dies Kongresses ist eröffnet. Hera- Dr. Löwenstein wird einige Begrüßungen bekanntgeben. Kongreßsekretär Dr. Lowenstein (verliest einige Telegramme). Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Präsident Sokolow hat das Wort. Präsident Sokolow (hebräisch): In Wien lebte der geistige Vorkämpfer unseres Ideals, Perez Smolenskin. Zu meinem Bedauern muß ich dem Kongreß mitteilen* daß die Witwe Perez Smolenskins, eine angesehene Frau, die lange Jahre hindurch für das Ideal ihres Mannes lebte, jetzt schwer krank darniederliegt. Ich beantrage, daß der geehrte Kongreß ihr die innigsten Wünsche für eine vollständige Genesung aussprechen möge. Ich hoffe, daß der ganze Kongreß diesem Antrag zustimmen wird. (Lebhafter Beifall.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin (hebräisch): Ich zweifle gar nicht daran, daß Sie -dem Antrage des Herrn Sokolow zustimmen worden (Beifall). Je$zt hat Herr Kurt Blunienfeld das Wort. Mitglied des Actions-Comites Kurt Blumenfeld (mit lebhaftem Beifall begrüßt): Geehrter Kongreß! Im Namen der Freien zionistischen Gruppe,, die die deutsche Landsmannschaft und einige Gruppen von Delegierten umfaßt, habe ich hier in der Generaldebatte unsere Stellung zum , Bericht der Exekutive und unser Programm zu vertreten. Man hat sich darin gefallen, insbesondere die deutsche Landsmannschaft herabsetzend als loyal zu bezeichnen und ihr das Wort Loyalität sozusagen als politisches Schimpfwort anzuhängen. Man hat sich 164