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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 162

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 162 (sequence 173)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5872-3482018
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4. Sitzung: Zusammensetzung des Permanenzausschusses tuung, daß sich meine Autorität in dieser Beziehung heute verstecken kann, nicht nur hinter einer allgemeineren Stimmung in der zionistischen Bewegung, die nach dieser Richtung geht, sondern hinter der viel größeren Autorität von Herrn Dr. Ruppin, dessen Anleiheplan wir gestern .im Umriß vollständig hier gehört haben. (Beifall.) Geehrter Kongreß! Die Durchführung, und darauf lege ich entscheidendes Gewicht jetzt, wo ich auf die Einzelheiten nicht eingehen kann, Sie müssen sich klar sein, daß die Durchführung eines solchen großen Projektes nicht auf den Plänen eines Einzelnen und auf dem Schema eines Einzelnen, sondern einzig und allein aufgebaut werden kann auf der vollen und einmütigen und vom klaren Bekenntnis getragenen Kooperation aller politischen und wirtschaftlichen Faktoren. Auch bei den großen Anleihen der Staaten, welche das Auswärtige Amt in das Finanzministerium aufnimmt, ist das der Fall. Und wenn Sie sich alle Fronten unserer politischen Arbeit in dieser Beziehung vorstellen, wenn Sie sich vorstellen, daß es heute eine Kommission beim Völkerbund gibt, die sich mit dem Anleiheproblem für die Mandatarstaaten befaßt — und es sind natürlich die Regierungen der Mandatarstaaten allein gemeint — dann sehen Sie, es gibt genügend politische Angriffspunkte, von denen aus eine großzügige Kapitalspolitik betrieben werden kann. Ich habe heute nicht die Möglichkeit, auch nur in allgemeinen Umrissen die Linien einer solchen großzügigen Kapitalspolitik des Palästinaaufbaus nach ihrer politischen und nach ihrer finanziellen Seite zu umschreiben. Ich möchte unsere Forderungen zu dieser Debatte mit den Worten zusammenfassen: wir verlangen endlich, daß an die Spitze des Kolonisationswerkes und an die Spitze unserer Wirtschaftspolitik eine Exekutive tritt, die sich nicht treiben läßt, sondern die eine großzügige und konstruktive und zielbewußte Politik führt. Wir verlangen, daß diese Exekutive auf dem Wege unseres großen kolonisatorischen Erfolges der landwirtschaftlichen Arbeiterkolonisation konsequent weitergeht zur Konsolidierung und zum Ausbau neuer Siedlungspunkte, und wir verlangen, daß die Zionistische Organisation beim Uebergang zur Verwirklichung eines großen Zionismus, wie er der Stunde entspricht, sich in voller politischer und wirtschaftlicher Kooperation aller unserer Faktoren die Kapitalsinstrumente schafft, die notwendig sind, um diese Aufgabe zu verwirklichen. (Lebhafter, langanhaltender Beifall.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Hoher (Kongreß, ich bemerke, daß außer den Mitgliedern des Kongresses, Gäste, von uns sehr geehrte und geachtete Gäste, Vertreter der Presse umd Gäste auf der Tribüne, an Beifa-llsbezeugungen und an anderen Kundgebungen sich beteiligen. Ich muß Ihnen leider mitteilen, -daß das bei uns nicht üblich ist, und bitte Sie, das in der mildesten Form entgegenzunehmen, aher «die radikalsten Konsequenzen daraus zu ziehen (Heiterkeit). Das Wort hat Herr Gronemann, Obmann des Kongreßgerichtes. 162

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