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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 157

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 157 (sequence 168)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5867-3482013
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Arlosoroff Proletariats, aber Sie können keinesfalls glauben, daß unter den gegenwärtigen Bedingungen Palästinas aus dem freien Spiel der Kräfte, von dem Dr. Halpern spricht, das entstehen kann, was wir wollen: ein sich selbst tragender, auf seiner Arbeit aufgebauter, wirtschaftlich und sozial gesunder Jischuw in Palästina. Sehr geehrter Kongreß, wenn wir die zwei Jahre betrachten, so fallen uns sofort so und soviele Fragen auf, in denen die zionistische Finanz- und Wirtschaftsleitung vollkommen, aber so, als ob sie während dieser Zeit nicht existent gewesen wäre, versagt hat. Ich möchte nicht vor den vorigen Kongreß zurückgreifen und fragen, wie lange ganz kleine Dinge, relativ kleine Dinge, die aber für uns und für die Fortführung der administrativen Arbeit in Palästina von großer Bedeutung sind, ganz unnütz gedauert haben, bevor sie eine Lösung seitens der Exekutive fanden. Ich will nicht fragen, wie lange es gedauert hat, bis die Finanzierung unseres Budgets sich auch nur im mindesten den Arbeitsbedürfnissen angepaßt hat, den Anforderungen der landwirtschaftlichen Kolonisation, die in den ersten Monaten des landwirtschaftlichen Arbeitsjahres eine reguläre Finanzierung verlangt. Die Sache ist jetzt, nach vier Jahren schwieriger Anstrengung, der Aufklärung von unserer Seite, Gott sei Dank, so weit gediehen. Aber im Verlauf der vergangenen zwei Jahre, und gerade in denjenigen Monaten, während der ersten anderthalb Jahre, wo die Keren Hajessod- Eingänge auch noch nicht in genügendem Maß einkamen wie in den allerletzten Monaten, hätten wir durch eine Anleihe, mit Hilfe unserer Finanz- und Wirtschaftsexekutive, mit Hilfe unserer Bank, wenn wir uns nur irgendwie entschlossen hätten, die Initiative in der Wirtschaftspolitik zu ergreifen, eine reguläre Finanzierung dieses kleinen Keren Hajessod-Budgets erreicht. Soweit ich weiß, hat die Finanzadministration in Palästina auch noch einen ganz großen Teil dieser Zeit darunter gelitten, daß selbst diese relativ kleine und geringfügige Anleihe, welche für die Fortführung der Arbeit in Palästina von so großer Bedeutung ist, nicht hat durchgeführt werden können. Und nun, geschweige denn die großen wirtschaftlichen Aufgaben, die im Verlauf dieser Zeit sich vor uns gezeigt haben. Sehr geehrter Kongreß! Meiner Meinung nach hat die Finanz- und Wirtschaftsexekutive und ihre Repräsentanten, die, wie Herr Dr. Halpern gestern noch von den großen Investitionen und auch von den relativ großen Bedürfnissen der Arbeiterkolonisation, der landwirtschaftlichen Kolonisation gesprochen haben, meiner Meinung nach hat diese Finanz- und W^irtschaftsexekutive eine ganz andere Verantwortung auf sich geladen im Verlauf dieser zwei Jahre. (Beifall.) Und ich denke nicht einmal an die Kreditwirtschaft dieser Finanzexekutive in Palästina selbst und an all die schweren Verluste, die dem Fortgang der landwirtschaftlichen Arbeit im Lande 157

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