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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 152

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 152 (sequence 163)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5862-3482008
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4. Sitzung: Generaldebatte standen, diese Prüfung der Maehlakath Haawodah nicht bestanden haben. Wir fordern Gleichberechtigung in der Alijah, wir fordern sogar Freiheit für die Alijah (Lebhafter Beifall). Wir werden uns keine Beschränkungen, weder von außen, noch von innen diktieren lassen (Zwischenrufe und Lärm). Warum sind Sie so unruhig, Herr Mereminski, wenn wir von der freien Alijah sprechen? Warum sind Sie so beunruhigt? Das ist doch Ihre Forderung (Beifall). Wir sind weiters der Meinung, daß entsprechend der Vergrößerung der Alijah — unsere Masseneinwanderung ist erst im Anfang, denn wir haben ganz andere Begriffe von Masseneinwanderung — auch das Budget für den Chinuch unbedingt vergrößert werden muß. Für die Kinder derjenigen Leute, die in der letzten Zeit nach Palästina eingewandert sind, müssen wir Schulen schaffen, denn es ist unsere Pflicht, sie zu hebraisieren. (Beifall.) Wir müssen der Beschuldigung entgegentreten, die man uns gegenüber erhoben hat, der Beschuldigung von der Geistlosigkeit dieser vierten Alijah. Man spricht davon, was sie mit sich bringen, ihren Jargon, ihr Polnisch und andere Sprachen. Aber ich kann Ihnen versichern, was auch diese Juden mitbringen — sie bringen vor allem ihr Leid, ihr großes Leid mit — aber ihre Kinder schicken sie, ohne auch nur eine Minute darüber nachzudenken, in die hebräischen Schulen (Beifall). Diesen Vorwurf haben sie nicht verdient. Man hat diese Alijah nicht berücksichtigt, man hat ihre Bedürfnisse vergessen und es war wirklich die Gefahr vorhanden, daß sie von Unberufenen ausgebeutet werde, es ist schon geschehen, daß sich die „Agudas Jisroel" plötzlich aufraffte und sich der Chewroth für Ansiedlung in Palästina annahm, und im Laufe von wenigen Wochen sind in Warschau zwanzig bis dreißig Vereinigungen für Ansiedlung in Palästina entstanden. Wir mußten eine Kontrollkommission schaffen, um diese Träume und diese ungesunde Stimmung, die sich der polnischen Juden zu bemächtigen drohte, zu zerstreuen und so das Wenige herauszukristallisieren, mit dem ihr euch jetzt rühmt: Nachlath Jaakow. Wir haben.. Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Dr. Gottlieb, ich habe Sie rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß dio Redezeit begrenzt ist; es ist der Beschluß des (Kongresses. Sie halben noch zwei Minuten. Mitglied des A. C. Dr. Gottlieb: All das muß doch gar nicht wunder nehmen, wenn die Zionistische Organisation selbst sich so ablehnend verhält. Warum setzt sie noch die Leute herab, die Boden kaufen? Man hat uns abschrecken wollen, indem man uns erzählte, daß Nahalal ringsum von polnischen Juden, die dort Boden kauften, umgeben ist. Wozu haben sie denn diesen Boden gekauft? Sie sind doch genau so hingekommen, um zu arbeiten, wie der Jablonner Rebbe. Sie wissen doch, warum sie den Boden gekauft haben; weil der Keren Kajemeth bus heute nicht die Tendenz gezeigt hat, ihnen Boden beizustellen, wie 152

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