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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 95

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 95 (sequence 106)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5805-3481951
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Ruppin, Kaplansky stina zu fällen. Ich könnte sagen, daß ich ein Hauptziel meiner Arbeit darin gesehen habe, in den Menschen, mit denen ich arbeite, den Enthusiasmus zu bewahren, den sie nach Palästina mitbrachten. Es war mein hauptsächliches Bestreben, diese Flamme des Enthusiasmus zu schüren und ein Diener am Licht zu sein. (Lebhafter Beifall.) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Meine Damen und Herren! Wir haben bereits einmal die Tagesordnung, sozusagen durch die Not gedrungen, durchbrochen; wir werden sie logischerweise auch jetzt weiter unterbrechen. Das Wort hat Herr Kaplansky zu seiner Hede, denn sie steht im Zusammenhang mit dem bisherigen Referat. (Beifall.) Ich benachrichtige sodann den Kongreß, daß Herr Dr. Soskin von der Exekutive beauftragt worden war, Ergänzungen zu den Referaten über Kolonisation zu geben. Es ist durch ein Versehen diese Ergänzung nicht in der Tagesordnung mitgeteilt, aber mit Rücksicht darauf, daß Herr Dr. ßoskin dazu aufgefordert worden ist, wird er unmittelbar nach Herrn Kaplansky das Wort erhalten (Zwischenrufe). Das Wort hat Herr Kaplansky. Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsrates Ingenieur Salomon Kaplansky (jüdisch): Geehrter Kongreß! (Zahlreiche Zwischenrufe: Hebräisch!) Vorsitzender Vizepräsident Motzkin: Herr Kaplansky hat das Recht zu reden, wie er will. Ingenieur Kaplansky (fortfahrend): Geehrter Kongreß! Ich werde jüdisch reden, weil das der größte Teil des Kongresses versteht. Gleich meinem sehr verehrten Vorredner, Herrn Dr. Ruppin, bin ich durch die Einladung des Kongresses, hier zu referieren, überrascht worden. Aber das Material, das wir im Kolonisations-Departement für den Kongreß vorbereitet haben, ist so geordnet und so durchgearbeitet, daß ich glaube, Ihnen heute Aufklärungen über die Hauptfragen geben zu können, die mit der landwirtschaftlichen Kolonisation in Zusammenhang stehen und die den Kongreß beschäftigen werden. In dem gedruckten Bericht, der dem Kongreß vorgelegt worden ist, finden Sie genug Material darüber, was auf dem Gebiete der landwirtschaftlichen Kolonisation in den letzten zwei Jahren geleistet worden ist. Wenn ich auch nicht überzeugt bin, daß die Herren Delegierten Zeit gehabt haben, das gedruckte Material zu lesen, werde ich 95

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