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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1926-01-01 · 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925 · p. Seite 96

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
Date
1926-01-01
Page
Seite 96 (sequence 107)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476282--5806-3481952
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3. Sitzung: Referate über Palästinawirtschaft Ihnen nicht die Zeit rauben mit dem Resume dessen, was Sie gedruckt in einer viel präziseren Form haben, als das in einer Rede gemacht werden kann. Ich werde mich heute daher hauptsächlich nicht so sehr mit dem Bericht darüber beschäftigen, was schon getan wrorden ist, vielmehr mit Aufklärungen und einer Begründung des Budgets für landwirtschaftliche Kolonisation, das wir dem IL Kongreß vorlegen. Unser Budget zerfällt in zwei Teile, entsprechend unseren Zukunftsaufgaben. Unsere Aufgabe ist erstens die Konsolidierung derjenigen Siedlungen, die wir geschaffen haben; die zweite Aufgabe ist neue Kolonisation. Das letzte Jahr, 5685, war das erste Jahr des Stillstandes auf dem Gebiet der Kolonisation. Vom 12. Kongreß an haben wir in einem schnellen Tempo siebzehn neue Siedlungspunkte geschaffen und darin 360.000 Pfund aus den Mitteln des Keren Hajessod und des Keren Hageulah, der vor dem Keren Hajessod existierte, investiert. In diesem Zeitabschnitt ist vor allem der Emek geschaffen worden, der Mittelpunkt unserer landwirtschaftlichen Kolonisation und — ich kann auch sagen — der Stolz unserer kolonisatorischen Tätigkeit. Das letzte Jahr, 5685, war das erste Jahr eines Stillstandes, war die erste Pause in der expansiven Kolonisationstätigkeit. Wir haben mit der Konsolidierung dessen angefangen, was schon besteht. Aber die Pause darf nicht zu lange dauern. Wir können und dürfen die großen Strecken Landes, die wir jetzt kaufen, sowohl das vom Nationalfonds angekaufte Land wie auch die Ländereien, die privat gekauft wurden, nicht unbebaut lassen. Die Notwendigkeit der neuen Kolonisation ist durch zwei Hauptmomente begründet. Unser Recht auf den Boden Palästinas ist nicht in den Kaufverträgen und nicht in den Kuschanen, die wir besitzen, es ist vielmehr in der Kraft des jüdischen Ackerbaus begründet. Das ist der Grund, der uns zwingt, die Ländereien zu besiedeln, welche wir besitzen. Der zweite Grund ist die Not unserer Einwanderer, der Menschen selbst. Es gibt Hunderte und Tausende junger Chaluzim und Arbeiter in Palästina, die sich schon 96

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