Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 14 (1926) Wien, 18. bis 31. August 1925
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 58)
- Language
- German, English, Hebrew
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Gronemann, Sokolow ten Bände schreiben über das, was Rothschild für uns im Stillen getan hat. Ich kann hier vor dem Kongreß keine Bände vorlegen. Nur wenige Worte kann ich ihm widmen, aber in diesen wenigen Worten sind Bände enthalten. Wenn „Zionist sein" heißt, für Palästina das Größte tun, an Palästina immerfort denken, so ist er ein Zionist wie kaum ein anderer. Und wir feiern diesen Tag als einen heiligen Jörn tow für Erez Israel. Es ist nicht leicht, den Gefühlen Ausdruck zu geben, die mir hier entgegenschlagen, aber ich glaube, daß Sie eins mit mir sind, wenn ich vorschlage, daß der 14. Kongreß an Baron Rothschild in Paris, der gekrönt ist mit der silbernen Krone des hohen Greisenalters und mit der größeren Krone des guten Namens, eine herzliche Botschaft sende, und daß wir ihm wünschen, daß er noch lange lebe mit uns und für uns, mit unserem Volk und für unser Volk, mit Palästina und für Palästina. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen diesen Tag mit einer großen Stiftung im Zionismus verbinden. Wir werden darüber dem Kongreß Bericht erstatten. Heute will ich mich nur darauf beschränken, im Namen des Zionistenkongreß seinem Freunde und Gönner, seinem Förderer und Mitarbeiter die herzlichsten Glückwünsche zu senden. Er möge uns noch lange erhalten bleiben (stürmischer, langanhaltender Beifall)! Herr Rechtsanwalt Gronemann wünscht den Bericht des Kongreßgerichtes noch ergänzen zu dürfen. Vorsitzender des Kongreßgerichtes S. Gronemann: In Berichtigung meiner früheren Mitteilungen bitte ich zur Kenntnis zu nehmen, daß vom Kongreßgerichte nur sechs Mandate des westgalizischen Landesverbandes anerkannt wurden. Vorsitzender Vizepräsident Leo Motzkin (den Vorsitz übernehmend): Geehrter Kongreß! Es ist Ihnen wohl bekannt, daß über den Bericht des Kongreßgerichtes keine Debatte stattfindet. Der Kongreß hat über den Bericht nicht zu entscheiden, sondern hat ihn nur zur Kenntnis zu nehmen. Das Wort zum politischen Berichte der Exekutive hat Herr Präsident Dr. Weizmann. 47