Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 520 (sequence 543)
- Language
- German, English, Hebrew
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tuung den unter Billigung und Zustimmung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika einstimmig gefassten Beschluss des Senates und des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten von Amerika, die Errichtung einer jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina zu befürworten. Der XIII. Zionisitenkongress spricht dem amerikanischen Volke und seiner Regierung für diesen Akt hochherziger und selbstloser Gesinnung seinen innigsten Dank aus. F.—Politisches Ressort in Amerika. 7. —Der Kongress fordert im Einklang mit den diesbezüglichen Erklärungen des Präsidenten der Organisation die Exekutive auf, dem Gedanken der Errichtung eines politischen Ressorts in Amerika näherzutreten. G.—Gegen Unterdrückung des Zionismus. 8. --Der XIII. Zionistenkongress konstatiert mit Bedauern, dass in manchen Ländern die zionistischen Organisationen in ihrer Tätigkeit behindert werden. Der Kongress beauftragt die Exekutive, die nötigen Schritte zu unternehmen, um die gesetzliche Möglichkeit für die Wiederaufnahme der zionistischen Arbeit zu schaffen. H.—Gegen den Antisemitismus. 9. —Der XIII. Zionistenkongress lenkt die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung der Welt auf das Anwachsen der gegen das jüdische Volk gerichteten Bewegung, die durch Verbreitung von Verleumdungen die Volksmassen zu antijüdischen Exzessen aufzureizen sucht und letzten Endes danach strebt, die Juden im Osten Europas ihrer politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte m berauben. Der Kongress erklärt insbesondere, dass die Einführung des Numerus clausus für Lehrer und Schüler nicht nur ein kulturgefährdendes Attentat auf die Freiheit der Lehre und Wissenschaft, sondern auch ein Versuch ist, die den Juden durch die Friedensverträge und Verfassungen verbürgte Gleichberechtigung zunichte zu machen. Der Kongress weist auch hin auf die Verfolgung der Juden in Persien, die, eine wehrlose Gruppe unschuldiger Menschen, gesetzlichen Beschränkungen und Verfolgungen unterworfen sind. Der Kongress erwartet, dass die antiuudische Politik nicht allein vom ganzen jüdischen Volk entschlossen und einmütig bekämpft, sondern dass sie auch vom Völkerbund und allen zivilisierten Völkern als eine der Idee der Völkerversöhnung entgegengesetzte Bewegung entschiedenst zurückgewiesen wird. 520