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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 494

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 494 (sequence 517)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5625-3481770
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15 Goldene Schekel an die Exekutive abzuiühren. Bei Berechnung der Zahl der Delegierten eines jeden Landesverbandes und jeder Sondergruppe eines Landesverbandes werden je 1000 Schekel nur dann in Betracht gezogen, wenn für sie mindestens je 15 Goldene Schekel abgeführt wurden. 4. Irgendwelche Rückvergütungen1 und Subventionen aus den Eingängen an Schekelgeldern dürfen an .die Landes- und Sonderverbände von der Exekutive nicht gewährt werden. Delegierter Dr. Klee: Ich möchte den Herrn Referenten der Kommission fragen, welche Gründe vorgelegen haben, zwischen England und Amerika zu differenzieren. Beide .sind Länder mit hoher Valuta, die Einkommens- und Vermögensverhältnisse dürften gleich sein, warum ist der englische Schekel niedriger angesetzt als der amerikanische'? Referent Dr. Hantke: Ich will darauf vorläufig nur antworten, dass in England Ver Preis des Schekels ermässigt wurde, weil die Delegierten von dort behauptet haben, dass die Erhöhung von 1 Schilling auf 2 s. 6 d. zu hoc:h war und dass dadurch die Zahl der Schekeizahler erheblich zurückgegangen ist. \ Delegierter Dr. Daiches: \ Ich bitte Sie, die Anträge der Organisations-Kommission befrei?5 des Schekels anzunehmen, die Anträge der Budget-Kommission aber abzulehnen. Es ist in England unmöglich, eine grosse Zahl von Schekalim im Betrage von 2 s. 6 d. zu verkaufen. Die Ungleichheit des Schekels hat zu einer Schwäche dieses Kongresses geführt. Ich will jetzt nicht auf die Gründe eingehen, die den Kongress sich so haben gestalten lassen, wie er gestaltet ist. Herr Morris M y e r hat schon erwähnt, dass wir in England für jeden Delegierten 250 Pfund an Schekelgeldern zu zahlen hatten, während in anderen Ländern das Verhältnis ein ganz anderes war. Ich möchte Sie bitten, einfür allemal die Tatsache zur Kenntnis zu nehmen, dass es in London mehr arme Juden gibt als in Warschau und Berlin. Sie müssen wissen, dass es in England schwer ist, Schekel in dieser Höhe zu bekommen. Der Preis des Schekels muss eine leicht weggebbare Münze sein, im Höchstbetrage von einem Schilling. Ich will nicht über den Unterschied von England und Amerika sprechen, aber ich sage Ihnen, wenn Sie der Zionistischen Organisation in England gerecht werden wollen, so dürfen Sie den Schekel mit nicht mehr als 1 Schilling festsetzen. Mitglied des A. C. Louis Lipsky (Amerika, englisch): Die Feststellung des Schekelpreises für die verschiedenen Länder ist keine Frage von Prinzipien. Man geht da absolut ohne Regel und Ueberlegung vor. Wenn der Schekel dazu dienen soll, um das Budget der Exekutive aufzubringen, so ist das nicht der richtige Weg, es zu tun. Man fasst hier den Schekel als eine Methode auf, die Vertretung beim Kongress festzustellen, und hier bei diesem Kongress halben w i r darunter zu leiden gehabt, dass wir nicht genug Schekel aufbrachten, um uns Delegierte zu sichern. Die amerikanischen Zionisten dürfen nicht auf diese Weise benachteiligt werden. Der Kongress hat nicht das Recht und die Möglichkeit, zwischen einem Juden, der in den Vereinigten Staaten lebt, einem Juden, der in England lebt, und einem Juden, der in Warschau lebt, zu unterscheiden. Wozu der Kongress berechtigt ist, ist die Festsetzung eines. Minimalschekels, der in allen Ländern die 'gleiche Höhe haben soll. Wenn wir in den Vereinigten Staaten den Schekel erhöhen wollen, so ist dies unser gutes Recht, aber der Kongress als Kongress hat nicht das Recht, einen Unterschied zwischen den verschiedenen Ländern zu machen. Die Exekutive hat nicht das Recht zu entscheiden, was eine mehr und was eine 494

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