Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 482 (sequence 505)
- Language
- German, English, Hebrew
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dem Kongressanwialt das Recht gibt, Mitglieder der Jahre skonf er enz zu sein, gestrichen wird. Ich lasse darüber abstimmen. (Nach der Abstimmung:) Abgelehnt. Punkt ib) wird daher .nicht gestrichen. Jetzt befrage 'ich den Kongress über Antrag 2 in seiner Gänze. (Nach vorgenommener Abstimmung:) Antrag B. 2. der Organisations-Kommission (s. o. S. 481) ist in seiner Gänze a n >g e n o m an e n. Antrag B. 3 kommt nicht zur Abstimmung, da er von der Kommission zurückgezogen wird. Berichterstatter Dr. Hantke: Jetzt kommen wir zu den Anträgen B. 4 und 5. in unserem Statut ist auf dem letzten Kongresse beschlossen worden, dass die Landesigruppen der Sonderverbände bei Berechnung der Zahl der Kongressmitglieder ebenso behandelt werden wie die Landesverbände. Dieses Prinzip bezieht sich aber nur auf den Kongress und konnte ibisnun auf die Zusammensetzung der Jahreskonferenz nicht angewendet werden. Nun beantragt die Kommission, dass dieses Prinzip, das für den Kongress gilt, auch für die Jahreskonferenz gelten soll. Für den Kongress wählte zum Beispiel jede Landesgruppe eines Sonder Verbandes extra, während die Vertreter in den Zentralrat, das heisst die Jahreskonferenz vom ganzen Sonder verband entsprechend der Gesamtzahl seiner Schekalim zu entsenden waren. Hier schlägt der Antrag 4 eine Aenderung vor. Nun hat aber bei der Jahreskonferenz ein Verband ausnahmsweise das Recht, einen Vertreter schon bei 1500 Schekelzahlern zu entsenden, während die grossen Verbände von der Regel betroffen werden, dass ein Vertreter für 10.000 Schekelzahler zu wählen ist. Nun sagt die Kommission: Wenn man so vielen kleinen Landesverbänden und jetzt auch Landesgruppen von Sonderverbänden einen Vertreter gibt, muss man die Mindestzahl erhöhen, sonst wird die Zusammensetzung der Jahreskoniferenz ungerecht. Die Kommission schlägt daher im Antrage 5 vor, die Zahl von 1500 auf 3000 zu erhöhen. Landesverbände und Landesigruppen von Sondenverbänden, welche weniger als die Mindeistzahl haben, werden mit anderen zusammengelegt. Vizepräsident Motzkin: Sie haben die Erklärungen des Herrn Dr. Hantke in bezug auf die Anträge 4 und 5 gehört. Wiir werden nun zuerst über den Antrag 5 (s. o. S. 481) abstimmen. Delegierter Dr. Daiches: Ich beantrage, die Anträge 4 und 5 zurüokzusteiMen, bis wir den Preis des Schekels besprochen haben. Vizepräsident Motzkin: Ich bitte zuerst über den Vorschlag Dr. Da ich es, diese beiden Anträge zurückzustellen, abzustimmen. (Nach erfolgter Abstimmung:) Die Mehrheit ist dagegen, der Vorschlag ist abgelehnt. Delegierter Dr. Krämer: Ich halte die Zahl von 3000 für viel zu hoch. Nach der Zusammenstellung der letzten Jahreskonferenz haben wir gesehen, dass nicht so viele Mitglieder dort waren. Ich beantrage daher statt 3000 die Zahl 2 0 00 zu setzen. Delegierter Dr. Weiner: Ich b e a n i r a ig e die Zahl 3000 auf 5000 zu erhöhen. Berichterstatter Dr. Hantke: In der Organisations-Kommission ist die Sache s<ehr >eingeherijd besprochen worden. Wenn wir die Zahl auf 2000 festsetzen, dann ist es wirklich sehr schwer, dem Wunsche der. Sonderverbände Folge zu 482