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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 447

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 447 (sequence 470)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5578-3481723
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spiel für den Palästina-Arbeiterfonds, welcher vom Weltverbande Poale Zion verwaltet wird. Berichterstatter Del. J. Feuerring: Der Mitteilung des Herrn Kaplansky, dass das hier vorgelegte Budget nicht identisch ist mit dem, das die Budgetkommission angenommen hat, muss ich widersprechen. Der Betrag von 16.000 Pfund ist, wie ich schon vorhin erwähnt habe, nach einer langen Beratung zwischen einer Subkommission der Budgetkommission mit einer Kommission des Misrachi vereinbart worden. Die Vereinbarung wurde der Budgetkommission vorgelegt, und zwar nicht nur der Betrag, sondern auch die Art der Aufnahme der Beträge in die Aufstellung, die hier dem Kongress vorgelegt wurde. Die Budgetkommission hat diese Vereinbarung mit 14 gegen 3 Stimmen sanktioniert. Die Angaben des Herrn Kaplansky entsprechen also nicht den Tatsachen. Delegierter M. Schächter (Rumänien, jüdisch): Es ist bekannt, dass das Budget aut der Basis von Kompromissen zusammengestellt worden ist und dass jede Abteilung auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten musste. Die Immigrationskommission forderte für die Alijah 60.000 Pfund und ist dann auf 50.000 Pfund herabgegangen, im Budget finden wir aber nur 32.000 Pfund für diesen Zweck. Mit diesem Betrage können wir nicht einmal die minimale Ziffer von 10.000 Einwanderern ins Land bringen. Und doch ist das eine der wichtigsten Fragen, denn der ganze Aufbau hängt davon ab, wieviel Menschen wir hereinbringen können. Wir können jetzt nicht eine Erhöhung verlangen, aber wir stellen die Forderung, dass, wenn das Einkommen grösser wird, die Alijahpost die erste sein soll, die daran teilnimmt, denn die Alijah ist eine der Posten, die einbringen und nicht ausbringen. Wenn es also aus technischen Gründen unmöglich ist, den Betrag für Einwanderung auf 50.000 Pfund zu erhöhen, so stellen wir den Antrag, dass, wenn das Einkommen höher ist, als im Budget vorgesehen, die Post Alijah die erste sein soll, die eine Erhöhung erfährt. Delegierter Dr. M. Krämer (Bukowina, deutsch): Ich habe einen Zusatzantrag zum Budget, welcher keine Verschiebung der Budgetziffern erfordert. Es handelt sich um den Bezalel und es ist ganz überflüssig, über dessen Bedeutung zu sprechen. Nach unseren Informationen fällt das Budget des Bezalel unter das Schulbudget. Dieses wurde beständig verkürzt und es besteht die Gefahr, dass es weiter verkürzt werden wird. Nun finden wir unter Punkt II, 9 einen Posten, aus dem das Defizit des Bezalel zu decken richtig wäre. Mein Antrag lautet daher: Der Kongress betont die Bedeutung des Bezalel und fordert, dass für den Fall, als sein unter das Schulbudget fallendes bisheriges Budget gekürzt werden sollte, dieses Defizit bis zur Höhe von 500 Pfund aus dem bewilligten Budget für industrielle Beihilfen gedeckt werden soll. Belegierter Nehemia de Lieme (Holland, deutsch): Ich finde es wirklich merkwürdig, dass bei dem bedeutendsten Punkt der Tagesordnung, der den Aufbau in Palästina direkt betrifft, nur eine Redezeit von fünf Minuten gegeben wird. Ich möchte erklären, warum ich der Meinung bin, dass man dieses Budget nicht akzeptieren soll. In erster Reihe möchte ich an den Herrn Referenten eine Frage richten. Er hat davon gesprochen, dass das Budget die Möglichkeit; einer beschränkten Einwanderung gibt. Ich bin der Meinung, dass der Kongress wissen muss, wieviel Einwanderer in diesem Budget vorgesehen sind. Wenn die Einteilung der Ausgaben so angenommen wird, 447 4

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