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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 388

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 388 (sequence 411)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5519-3481664
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Beschlüsse dieser Kolonisatioiiskonferenz wird der zukünftige Koionisationsplan auszuarbeiten und dem nächsten Kongress bezw. der nächsten Jahreskonferenz zu unterbreiten sein. Für die Organisation dieser Konferenz wird ein Kredit von 500 Pfund bewilligt. Es wäre noch anzufügen, dass diese Konferenz nicht nur den Zweck haben soll, die Grundlagen der Kolonisationstätigkeit zu überprüfen, sondern überdies den Leuten, die aus der Diaspora nach Erez Israel kommen, wichtige Anregungen zu geben und von diesen Persönlichkeiten Anregungen zu empfangen. Der Betrag von 500 Pfund, der dafür angesprochen wird, bedeutet nicht die Kosten der Reise der Delegierten nach Erez Israel und die Kosten des Aufenthaltes, sondern lediglich die Kosten, die mit der Organisation, der Vorbereitung und der Veranstaltung von Gesellschaftsreisen zur Besichtigung einzelner Siedlungspunkte verbunden sind. Dies sind die Anträge, welche von der Kommission einstimmig angenommen worden sind. Es liegt weiters ein Antrag vor, weicher der Behandlung in der Kommission nicht mehr zugeführt werden konnte und den ich nur über Wunsch des Herrn Antragstellers ausdrücklich verlese. Es bleibt Ihnen überlassen, diesen Antrag der Exekutive als Material zu überweisen oder ihn hier in Debatte zu ziehen. Derselbe lautet (liest): I. Mit Rücksicht darauf, dass eine für ein paar Tage vom Kongress gewählte Kolonisationskonimission nicht imstande ist, Mittel und Wege zu finden, wie es möglich wäre, die städtische Kolonisation zweckmässig zu vergrössern, schlägt der Kongress vor, dass die grösseren Landsmannschaften (Polen, Galizien, Deutschland, Amerika, England, Oesterreich, Tschechoslowakei etc.) permanente Kolonisationskommissionen wählen. IL Diese sollen aus vier bis sechs Mitgliedern bestehen, die nicht Delegierte sein müssen und Kooptationsrecht haben. III. Die Aufgaben dieser Kommissionen sind: a) Tüchtige Leute mit Initiative und Kapital für Palästina zu interessieren, eventuell Konferenzen von Fachleuten einzuberufen, welche die Kommissionen durch neue Mitglieder erweitern können; b) diese Kommissionen in den verschiedenen Ländern sollen miteinander und ausserdem mit dem Misrad Hamischari in Palästina in Verbindung stehen; c) diese Kommissionen sollen für nächsten Pessach zu einer in Palästina stattfindenden Konferenz Fachleute entsenden. IV. Sämtliche Kosten werden von den Landsmannschaften getragen. Ich wiederhole, dass dieser Antrag einer kommissioneilen Beratung nicht unterzogen werden konnte. Berichterstatter Delegierter DavidRemes (Achdutli-Haawodah, Erez Israel): Ich habe die Aufgabe im Namen der Kommission für städtische Siedlung eine kurze Aufklärung zu dem Antrage (Nr. 4. s. o. S. 387) zu geben, der sich auf die vorstädtische Siedlung für Arbeiter bezieht. Auf dem Kongress ist die Lage im Lande nicht klar genug dargelegt worden. Es ist in den letzten Jahren dort etwas geschehen, was die Lage des Arbeiters gänzlich geändert hat, ich meine, die Siedlung in Emek Jesreel und die Bauarbeit im Lande, die grosse Dimensionen angenommen hat. Man muss der grossen Zahl von Arbeitern, welche heute bei der Bautätigkeit Beschäftigung findet und die sich noch bedeutend vermehren wird, die Möglichkeit geben, für sich und ihre Familien kleine Bodenparzellen zu erwerben und kleine Wohnungen zu bauen. Jerusalem ist noch nicht aus den ersten Anfängen heraus. Es erfordert dringend eine grosse Bautätigkeit, und wir müssen bei 388

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