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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 366

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 366 (sequence 389)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5497-3481642
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lästina mit unermüdlicher Wachsamkeit zu schützen und jede Gelegenheit wahrzunehmen, um nachdrücklichst unsere legitimen Forderungen zur Geltung zu bringen. In der Frage der Immigration, in der Frage der Ländereien und der hebräischen Schulen, um nur drei Beispiele zu nennen, haben wir uns wiederholt gezwungen gesehen, der Mandatarmacht ernste Vorstellungen zu machen, und wir werden nicht verfehlen können, immer erneut in dieser und jeder anderen Frage, wo es sich um die Aufstellung 'berechtigter Besch werden handelt, nachdrücklichst die nötigen Schritte zu tun. Wir haben es getan und werden es immer wieder tun, in der festen Ueberzeugung, dass die Absichten der Mandatarmacht darauf gerichtet sind, uns unser Recht zuteil werden zu lassen, indem wir dabei nicht ausser acht lassen, dass je kräftiger unsere Anstrengungen, je grösser unsere wirklichen Erfolge in Palästina 'sind, umso grösser auch die Geltung sein wird, die unser Wort bei der Regierung haben wird. Eine Politik unaufhörlicher, immer wiederholter Proteste mag zwar äusserlich besser wirken, aber sie wäre nach meiner Meinung durch keinerlei Tatsachen gerechtfertigt, und sie wäre verderblich, um nicht zu sagen verhängnisvoll, in den letzten Folgen. Solch eine Politik würde die Schwierigkeiten nicht hinwegräumen, sie würde wahrscheinlich nur neue hinzufügen, und vor allem: es ist keine Politik, Lufthiebe auszuteilen. Wenn unsere politische Position wirklich gestärkt werden soll, dann muss es auf Grund sehr verschieden gearteter Methoden geschehen. Es ist unsere Aufgabe, alle unsere Bemühungen aufzuwenden, um die öffentliche Meinung über den Inhalt unserer Bestrebungen und den Umfang und die Art unserer Leistungen aufzuklären. »Die grosse Welt hat jetzt noch keine richtige Vorstellung davon, was wir vollbracht haben und was wir zu unternehmen gedenken. Obwohl das, was wir an verständnisvoller Sympathie besitzen, stetig, wächst und gewichtiger wird, haben wir dennoch noch immer an vielen Stellen nicht nur gegen böswillige Entstellungen, sondern auch gegen Mißverständnisse Gutwilliger anzukämpfen. Wir haben nichts zu verheimlichen. Je mehr die Wahrheit, der wirkliche Sachverhalt bekannt wird, umso herzlicher werden unbefangene und weitsichtige Menschen zu ünserer Unterstützung kommen. Im Vordergrunde unseres politischen Programmes muss darum die Aufklärung der öffentlichen Meinung stehen, nicht nur in Grossbritannien, sondern in all den Ländern, deren Regierungen sich der Balfour- Deklaration angeschlossen und das Mandat 'gezeichnet haben. Die Uneirschütterlichkeit des Mandats, der gute Glaube der Mandatarmacht, die Sympathien der Aufgeklärten in aller Welt — das sind die Grundlagen, auf denen wir zu bauen haben. 2. Beziehungen zu den Arabern. — Uralt historische Verbundenheit, zweitausend Jahre von Hoffen, Streben und Gebet geben uns das unerschütterliche Recht auf unser nationales Heim 366

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