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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 354

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 354 (sequence 377)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5485-3481630
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Einleitungsresolution. Der XIII. Zionistenkongress nimmt mit Genugtuung das Resultat der Arbeit des Keren Hajessod als Beweis zur Kenntnis, dass der Keren Hajessod sich in der ganzen judischen Welt eine ausserordentliche Popularität und die Mitarbeit immer wachsender Kreise erwirbt. Der Kongress begrüsst die Tatsache, dass der Keren Hajessod Juden aller Richtungen in der Hingabe iür den Aufbau des jüdischen nationalen Heimes in Palästina, zur gemeinsamen Arbeit, zur Opferleistung und solidarischen Verantwortung vereinigt. Der Kongress erklärt, dass auch in Zukunft der Keren Hajessod in den Mittelpunkt der zionistischen Arbeit und der Bemühungen um die Mobilisierung des Gesamtjudentums für den Aufbau der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina gestellt werden muss, da nur ein schnelles Fortschreiten der Keren Hajessod-Arbeit die Grundlage für den Ausbau und die Vergrösserung der jüdischen Position in Erez Israel schaffen kann. Der Kongress erklärt, dass die konzentrierten Anstrengungen für den Keren Hajessod die Propaganda für andere, von der Zionististischen Organisation kontrollierte Institutionen nicht hindern. Im Gegenteil schafft eine erfolgreiche Aktion für den Keren Hajessod die Grundlage und Ergänzung für die Entwicklung aller anderen mit dem Aufbau der jüdischen nationalen Heimstätte zusammenhängenden finanziellen und ökonomischen Institutionen. Ich habe nichts hinzuzufügen und gehe zu den meritorischen Resolutionen über, die die Keren Hajessod-Kommission vorlegt. Ich wende mich nun zum ersten Antrage, der folgendermassen lautet (liest): 1. Der Kongress macht es allen Zionisten zur Pflicht, alle Kräfte für die Durchführung des Maasser-Prinzips zugunsten des Keren Hajessod nach Massgabe der Beschlüsse des XII. Zionistenkongresses einzusetzen. Zur Begründung erlaube ich mir folgendes anzuführen. Während der Beschluss des XII. Kongresses in bezug auf den Maasser sich auf die Leistungspflicht eines jeden Mitgliedes der Zionistischen Organisation erstreckt, weist dieser Antrag darauf hin, dass jeder Zionist auch verpflichtet sein soll, seine Kräfte in der Arbeit zur Durchsetzung des Maasser-Prinzips einzusetzen. Die Keren Hajessod-Kommission hat nach den ihr vorgelegten statistischen Mitteilungen den Eindruck gewonnen, dass die Arbeit in all den Ländern, in denen auf Grund des Maasser-Prinzips gearbeitet wird, unvergleichlich bessere Resultate ergeben hat, als in den Ländern, in denen nicht auf dieser Grundlage gearbeitet wird. Vielleicht wird dieser Antrag dazu beitragen können, diese Unterschiede in den Arbeitsresultaten auszugleichen. Ferner legt Ihnen die Kommission folgenden Antrag vor: 2. Der Kongress ist der Meinung, dass der Keren Hajessod als Dauerfonds auszugestalten und auf Jahresleistungen aufzubauen ist. * Ich glaube, dass der Antrag einer kurzen Begründung bedarf. Ursprünglich war der Keren Hajessod als Fonds für fünf Jahre konstituiert. Die Erfahrungen der letzten Jahre lassen es heute als unzweifelhaft erscheinen, dass es mit den fünf Jahren sein Bewenden nicht haben wird, sondern dass im Gegenteile, entsprechend der Arbeit, die schon in der letzten Zeit für den Keren Hajessod geleistet wurde, derselbe den Staatsschatz für den Aufbau Palästinas darstellen soll und muss. Die Kommission wollte also mit diesem Antrage betonen, dass der Keren Hajessod zu einem Dauerfonds auszugestalten ist, das heisst, dass in der Agitation und Propaganda darauf Wert gelegt werden soll zu betonen, dass es sich nicht um einen kurzfristigen Fonds handelt, sondern um einen Fonds, der Jahre 354

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