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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 243

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 243 (sequence 266)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5374-3481519
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besondere wenn .wir daran denken, wie die Jewish Agency in schweren Momenten ihre Aufgabe erfüllen soll. So wie der Zionistische Kongress den Unterbau, das Actions- Comite den Mittelbau und die Zionistische Exekutive die Spitze des zionistischen Gebäudes darstellt, so schlage ich vor, dass die nichtzionistischen Teile der Jewish Agency aus d r e i 0 r g a n e n in der gleichen Gliederung wie die zionistischen Organe zusammengesetzt werden sollen. Ich stelle mir die Zusammenarbeit der zionistischen mit den nichtzionistischen Organen dieser drei Stufen in folgender Weise vor. Die primären Institutionen — auf der einen Seite der Zionistische Kongress, auf der andeien Seite die Konferenz der Judenheiten — werden unabhängig voneinander bleiben. Auf diesen Unterbau folgt auf der einen Seite das A. C, auf der anderen Seite ein Council der Nichtzionisten als Mittelbau. Dieselbe Konferenz wird eine entsprechende Anzahl von Menschen in eine Exekutive ausscheiden und sie wird mit der Zionistischen Exekutive zusammen die Exekutive der Jewish Agency bilden. So haben wir ein Organ oben und eines in der Mitte. Die Hauptsache ist, dass unter dem Organ Council sich zwei separate Organe befinden, damit wir die Sicherheit haben, dass in keinem Organ der Jewish Agency ein Mensch sitzen wird, der nicht früher den grossen Kessel passiert hat, worin er aus einem französischen, einem englischen usw. Juden zu einem tüchtigen Juden von Erez Israel umgekocht wurde. Das wäre der Aufbau. Ich bin überzeugt, dass auch der jüdische Welikongress zur selben Form des Aufbaues führen würde. Wenn wir diesen Aufbau annehmen — und wir können ihn nur in dieser Form annehmen — dann werden wir im Laufe der Zeit das ganze Judentum heranziehen in der Form, in der es sich eben heranziehen lässt. Eine Jewish Agency, deren Bildung nicht auf demokratische Weise erfolgt, wird sich nicht halten können. Ob wir nun den Weltkongress beschliessen oder nicht, immer wird das Resultat sein: eine Vertretung aller Judenheiten der Welt und eine Zusammenschliessung der Zionistischen Organisation mit diesen Judenheiten. Ausserhalb dieser Fragen steht die Frage eines Provisoriums. Wenn der Kongress den Weltkongress beschlossen sollte oder die Schaffung einer richtigen Jewish Agency in der Form beschliessen sollte, wie ich hier geschildert habe, so ist jedes von beiden eine Sache, die lange Zeit in Anspruch nehmen wird, und wir können uns daher auf diesen Weg nicht einlassen, ohne Zwischenfoimen zu schaffen. Das A. C. hat in seiner letzten Tagung die Einsetzung einer Studienkommission für die Frage der Jewish Agency beschlossen. Diese Studienkommission ist nach langen und gründlichen Beratungen, nach Einsichtnahme in die ganzen Materialien und auch in die Verhandlungen, die mit dön Vertretern der englischen Juden gepflogen worden sind, zu dem Beschlüsse ge- 16* 243

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