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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 242

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 242 (sequence 265)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5373-3481518
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scbjiessen, auch die vorherrschende Meinung in den Landesorganisationen war die, dass dies Organisationen der Judenheiten der einzelnen Länder sein müssen. Darin erblicke ich das Auferstehen der Idee des jüdischen Weltkongresses: die Judenheiten als jenes Element, welches die Jewish Agency aufbauen soll. Ich bin überzeugt, dass das der richtige Weg ist, zunächst deshalb, weil es unmöglich ist, ausserhalb der Organisationsformen der Judenheit ein richtiges Prinzip des Aufbaues aufzustellen, und weil ich damit rechne, dass wir nur auf diese Weise solche Kräfte zuziehen können, welche wir bi-slier zur Palästinaarbeit nicht zuziehen konnten. Die Organisationen, die Erez Israel aufbauen, müssen sich zus-ammenschliessen und die entsprechenden Repräsentanzen schaffen, aus denen die Organe der Jewish Agency gebildet werden sollen. Und das muss im Rahmen von geographischen Einheiten geschehen. Die zweite Frage ist die der K o n s t r u k t i o n des Zusammenschlusses. Es fragt sich, wie die Kooperation der zionistischen Elemente mit den nichtzionistischen erfolgen soll. Die Zionistische Organisation hat ihren Aufbau in drei Etagen: Kongress, Actions-Comite und Exekutive. Bezüglich der n i c h t z i o n i s t isehen Elemente besteht die Ansicht, dass ihre Organisation nur aus zwei Teilen bestehen soll, einer Spitzenorganisation und einer mittleren Organisation, aber nicht einem breiteren Unterbau. Dieser Ansicht muss ich widersprechen, ich teile die Ansicht, die die Konvention von Baltimore aüsgesprochen hat, dass den Unterbau des niohtzionistischen Teiles eine Konferenz bilden muss. Ich muss das mit einigen Worten begründen. Ich sehe darin nicht nur die Abspiegelung der zionistischen Idee, sondern die Verwirklichung des wichtigsten Prinzips in der ganzen Frage. Das notwendigste Element für den Aufbau des nichtzionistischen Teiles liegt darin, dass die Repräsentanzen der verschiedenen Länder zusammenkommen und eine Einheit schaffen sollen, aus der erst ein Organ der Jewish Agency entsteht. Ich warne Sie davor, nach dem System zu verfahren, das bei der Bildung des Comite des delegations juives befolgt wurde. Wir sind politisch geschult genug, um nach siebenundzwanzigjähriger Arbeit zu wissen, dass wir beim Aufbau Palästinas die hiefür verantwortlichen Organe nicht aus Delegierten der französischen, amerikanischen, polnischen Juden usw. zusammensetzen dürfen, sondern dass diese Organe nichts anderes sein dürfen als die Delegierten eines, des jüdischen Volkes. Daher schlage ich vor, dass die nach dem Prinzip der geographischen. Gemeinschaft gebildete Konferenz der Judenheiten der einzelnen Länder vorerst zusammentritt, nach ihrer Konstituierung als Organ der Jewish Agency aber nur mehr das jüdische Volk und nicht die Judenheiten der einzelnen Länder vertritt. Wir halten dieses Prinzip für unumgänglich notwendig, ins- 242

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