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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 224

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 224 (sequence 247)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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„splendid isolation" stellen und sagen: „Wir machen alles allein"? Einen solchen Standpunkt würde ich missbilligen, aber ich würde ihn verstehen. Der vorige Kongress hat ja durch die Schaffung des Keren Hajessod diesen Standpunkt verworfen. Deshalb hilft es uns nicht, wenn wir jetzt mit allgemeinen Theorien über Volksbewegung kommen und uns um diese konkrete Frage drücken. Ich bin ganz einverstanden mit dem, was Herr Rothenberg gesagt hat. Der Kongress muss sich mit dem organisatorischen Problem beschäftigen und damit, wie diese beiden Sachen, Einfluss und Geld, zu vereinigen sind. Auf meiner Reise nach Amerika habe ich eine sehr gute Stimmung für die Erez Israel-Arbeit gefunden, aber man hat von der Zionistischen Organisation nicht viel wissen wollen. Das ist scheinbar auch in Europa vielfach der Fall. Vielleicht haben die Landesinteressen zu sehr das Interesse absorbiert. Warum arbeiten wir so wenig für die Organisation? Herr Fischer .hat davon gesprochen, dass eine Versammlung von Vertretern des Keren Hajessod vor dem Kongress hätte stattfinden sollen und dass sie nicht zustandegekommen ist, weil die Zionistische Exekutive es nicht gewollt hat. Das ist wahr, aber er hat die Motive der Exekutive nicht mitgeteilt. Sie hat das nicht zulassen können, nicht weil sie die Versammlung nicht wollte, sondern weil die neue Frage der Jewish Agency aufgetaucht war. Deshalb haben wir gesagt, dass wir mit der Versammlung der Keren Hajessod-Vertreter warten müssen, bis die Frage der Beziehungen der Jewish Agency zur Zionistischen Organisation geklärt ist. Ich appelliere an den Kongress, er möge sich mit Ernst der Frage der Jewish Agency gegenüberstellen, ausgehend von dem Standpunkte der Erhaltung und Vergrösserung der Zionistischen Organisation. Meine persönliche Ansicht ist folgende: Ich bin der Meinung, dass in die Jewish Agency Vertreter von Organisationen einzubeziehen sind, die verantwortlich sein werden vor ihren Organisationen und vor jener Organisation, welche für sie und uns gemeinschaftlich sein wird. Die zionistischen Mitglieder werden dem Kongresse verantwortlich bleiben. Es wird Vertreter geben, die erklären, dass sie bereit sind, unter gewissen Bedingungen, die wir gestellt haben, zum Beispiele, dass der Vorsitzende der Präsident der Zionistischen Organisation sein müsse, dafür zu arbeiten, das vom Kongress akzeptierte Budget zu decken. Und wenn diese Vertreter noch eine Reihe anderer Bedingungen akzeptieren, die die Einheit des zionistischen Geistes in der Jewish Agency garantieren, unter solchen Voraussetzungen würde ich nicht die Verantwortung auf mich nehmen, zu sagen: Das nehmen Sie nicht an! Ich würde meine Freunde, die absoluten Opponenten fragen, ob sie die Verantwortung auf sich nehmen würden zu sagen: Wrir nehmen es nicht an und wir tragen weiter die Verpflichtung, für das Budget von Erez Israel zu sorgen. Nehmen Sie die Verantwortung auf sich? Ich würde die Verantwortung auf mich nicht laden. Zum Schlüsse noch zwei Worte an Herrn Fischer. Er ist der 224

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