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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 186

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 186 (sequence 209)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5317-3481462
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.Stimmung des A. C. einzuholen. Sonst sollen in allen Fällen Nachtragsbudgets dem A. C. unterbreitet und von ihm genehmigt werden. Ueberlassen Sie das der Exekutive, dann bleibt von dem Budgetrecht, welches die Grundsäule jedes Staatsgebildes, jeder fruchtbaren Arbeit ist, nichts übrig. So ist es in allen Ländern, so ist es auch in Palästina. Der Treasurer der Regierung in Palästina untersteht in bezug auf Innehaltung .des Budgets direkt dem Colonial office, nicht der palästinensischen Regierung. Vielleicht denken .Sie, dass dies alles klein und unwichtig ist. Meine Herren! Es gehört zum Allerwichtigsten. Es handelt sich um nichts Geringeres als um die Grundlagen unserer Arbeit in Erez Israel, es handelt sich um die Möglichkeit einer verantwortungsvollen Arbeit, auf der unsere ganze Zukunft beruht. Bauen Sie aber nach dem schönen palästinensischen Paradox zuerst das Haus und legen Sie nachher die Fundamente, dann wird der Bau zusammenbrechen. Ich verlange nichts Geringeres als eine Konstitution — wenn möglich der Exekutive — aber jedenfalls des Finanzdepartements. Die Volkssache verlangt eine Konstitution. Ohne diese wird kein verantwortlicher Mann, und auch ich nicht, bereit sein, seine Kräfte in den Dienst der Organisation zu stellen und die Arbeit weiter zu führen. (Beifall) Mitglied des Actions-Comites Jean Fischer (Vertreter des J. C. T„ spricht deutsch): Sehr geehrter Kongress! Ich habe 30 Minuten zur Verfügung und werde versuchen, soweit es möglich ist, im Telegrammstil drei Gegenstände zu behandeln, und zwar unsere Politik, unsere Organisation und die Spezialfrage des Kongresses, die Jewish Agency. Die Stimmung, die in der Eröffnungsrede unseres Präsidenten Dr. Weizmann zutage trat, war eine solche, dass ich am liebsten diese Rede unterschrieben hätte. Ich bin auch den Herren von der Leitung dankbar für alle Arbeitsleistungen und Bemühungen. Ich erkenne die grossen Erfolge Dr. Weizmanns bei seinem letzten Aufenthalte in Amerika vollkommen an. Ich möchte nicht gerne einen polemisierenden Ton anschlagen, ich weiss aber nicht, ob das immer möglich sein wird. Ich bin trotz der Erfolge der Ansicht — und ich stehe diesbezüglich nicht allein — dass die Resultate, die die bisherige Richtung erreicht hat, nicht solche sind, dass wir diese Richtung für die Dauer glatt akzeptieren könnten. Ich wende mich zunächst unserer politischen Tätigkeit zu. Ich verweise auf die Bemerkung, die der Präsident Weizmann in seiner Eröffnungsrede über das White Paper gemacht hat, eine ganz kleine, unschuldige Bemerkung, die aber sehr grosse Wichtigkeit hat, ferner auf die sehr unerfreulichen Mitteilungen des Herrn Ussischkin über die politischen Zustände in Palästina. Diese Zustände sind für mich Veranlassung, wieder einmal von meinem Standpunkte aus einiges über die Dinge zu sagen, auf die Gefahr hin, dass Herr Dr. Weizmann — der übrigens nicht hier ist und dem meine Aeusserungen wiederzugeben ich Herrn Sokolow bitten würde— sagen wird, dass ich immer mit derselben Rede 186

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