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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 161

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 161 (sequence 184)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5292-3481437
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gewandt, die wichtige Aemter bekleiden, sie mögen ihre Amtsgewänder ablegen, wenn sie in diesem Sinne ihre Pflicht nicht erfüllt haben? Man hat beschlossen, eine Konferenz der Keren Hajessod- Zeichner einzuberufen. Aber nicht nur, dass die Exekutive diese Konterenz nicht einberufen hat, sie hat es gar nicht für notwendig gehalten, den Beschluss auszuführen. Das sind nur ein paar Dinge, die ich aus den drei Referaten, die hier vorgelesen wurden, herausgegriffen habe. Wir müssen verlangen, dass der zionistischen Bewegung die Treue gewahrt wird und dass nicht ihr innerer Wert missachtet wird, indem man Sprache und Kultur bagatellisiert. Wenn unser Schifflein schwer mit starken WTogen kämpft und die Gefahr besteht, dass die heiligsten Güter als Ballast hinausgeworfen werden, werden wir verstehen, über unseren Besitz zu wachen und werden damit der Bewegung neue Kraft verleihen. ' Wenn Mitglieder der Exekutive nicht zur englischen Regierung gehen und mit ihr in ihrer Sprache reden können, so verlangen wir, dass sie wenigstens die Qualität haben, dass sie zu uns kommen und mit uns in unserer Sprache und in unserem Geiste reden können. Gebt uns grosse Männer, die Schwung, Flugkraft und ein Arbeitsprogramm haben! Die Menschen, die Palästina aufbauen wollen, müssen Schwung besitzen, dürfen keine gewöhnlichen Menschen, keine Händler sein. Sie müssen für unser ewiges Leben sorgen, nicht nur für das Leben der Stunde. Vom grossen Budget blieb uns ein kleines Budget, das wir das ordentliche Budget nennen. Es beträgt jetzt nach allen Kürzungen 300.000 Pfund im Jahre. Eine solche Summe hätten wir fürwahr auch von den bestehenden philanthropischen Gesellschaften in der jüdischen Welt erhalten können, die ja uns alle jetzt freundlich gesinnt sind amid das Nützliche in unserer Palästinaarbeit anerkennen. Wenn wir verstanden hätten, eine anständige Politik zu führen, hätten wir die Philanthropen für die philanthropische Arbeit, die wir jetzt in Palästina ausführen, zu uns heranziehen können, da doch das, was wir jetzt dort machten, die Philanthropen in allen Ländern tun und nicht einzusehen ist, warum sie es gerade in Palästina nicht tun sollten. Unsere Arbeit ist so klein wie das Budget. Eine umsichtige Leitung, voll Energie und Tatkraft, voll Takt, wird bewirken, dass jene Philanthropen für das ordentliche Budget aufkommen. Wir aber werden frei sein von dieser schweren Last und werden mit dem Aufbau Palästinas beginnen können. Delegierter Dr. Alexander Goldstein (Canada, spricht jüdisch): Die Canadische Landsmannschaft, in deren Namen ich die Ehre habe zu reden, wird ihre Meinung über das Problem der Jewish Agency sagen, wenn dieser Gegenstand zur Debatte stehen wird. Wir halten den Gang der Debatte, wie ihn der Bericht über die Exekutive eingeschlagen hat, für falsch und glauben, dass es ausser der Frage der Jewish Agency noch andere Fragen gibt, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. So vor allem die Frage, was mit dem Gelde, das für den Keren Hajessod gesammelt wird, geschieht. Wir glauben, dass in die Diskussion Elemente getragen wurden, die nicht hätten hereingetragen 11 161

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