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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 95

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 95 (sequence 118)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5226-3481371
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sehen Kombinationen herkommen, diesen oder jenen; wir glauben nicht aa diese Kombinationen und besonders nicht, wenn diese Kombinationen durch die Vervielfachung der Arten der Organe und Schaffung neuer Instrumente der Bewegung mit Hilfe von Menschen, die durch 25 Jahre zionistischer Arbeit unsere natürlichen Gegner waren, herbeigeführt werden sollen. Wir glauben, dass eins Lösung keine ist, die nicht aus der Wesenskraft der zionistischen Bewegung quillt, aus der inneren Kraft jener jüdischen leidenden Masse, die trotzdem Opfer bringt und Palästina aufbaut. Die Lösung liegt in der Konzentration der Wesenskräfte der zionistischen Bewegung und der Offenbarung dieser Kräfte im Laufe dieser zwei Jahre, wie wir sie beim Keren Hajessod gesehen haben. Der Keren Hajessod, die grösste Sache, die das jüdische Volk in den letzten Jahren geschaffen hat, kam uns aus der Bewegung selbst. Es tut nichts zur Sache, dass man jetzt seine Fehler bemerkt und auf den Mangel an System hinweist, der im zionistischen Finanzwesen überhaupt herrscht, aber der Wert der Ergebnisse des Keren Hajessod im Laufe der zwei Jahre ist gigantisch. Die Million Pfund, die gesammelt wurde, ist ein sehr grosser Wert. Und trotzdem ist dieser Masstab nicht richtig, genügt diese Summe von eitler Milli'm nicht für uns. Wir müssen einen anderen Masstab finden. Als die Londoner Konferenz den Keren Hajessod proklamierte, rechnete sie mit 25 Millionen Pfund und diese Summe war nicht zufällig, denn wir können nicht glauben, dass diese Zahl nur ein leeres Kinderspiel war. Der Konferenz lag eine genaue Rechnung vor; es war das Minimum für den Aufbau Palästinas im Laufe von fünf Jahren. Und wenn wir dazu kommen, die Ergebnisse des Keren Hajessod mit der Proklamation des Keren Hajessod zu vergleichen, dann fühlen wir das Schwinden der Perspektive in unserer Bewegung. Dr. F e i w el hat uns hier gesagt, dass wir zu spotten scheinen, wenn wir sagen, dass wir unser Ziel mit dem Keren Hajessod verwirklichen werden. Ich möchte sagen, dass das kein Spott ist, sondern dass wir im Gegenteil sehen, dass das System der richtige Weg ist. Ich habe jetzt nicht die Möglichkeit,, bezüglichder Finanzarbeit im allgemeinen und der des Keren Hajessod detailliert zu sprechen. Ich will in diesem Stadium nur darauf hinweisen, wie unrichtig es ist, wenn man sagt, dass das jüdische Volk an der freiwilligen Arbeit für den Keren Hajessod sich nicht beteiligen wollte. Wir glauben daran, dass unsere Masse, soweit sie für uns und nicht gegen uns ist, alle ihre Kräfte zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht brachte sie nicht viel Geld; die Spender waren aus dem armen und bedürftigen Volk, und man kann in dieser Beziehung nicht mehr von ihnen verlangen. Aber es ist unmöglich, eine Wüste zu besiedeln und aufzubauen, wenn nur die Kräfte ihres armen und bedürftigen Volkes zur Verfügung stehen. Es muss ein anderes Programm kommen. Wenn wir es selbst heute noch nicht haben, so sollen wir uns wenigstens sagen, dass das nicht der Weg ist — dass wir keinen Weg haben. Zu einem neuen Programm ist eine lebendige Bewegung und eine konzentrierte und starke Zionistische Exekutive nötig. Leider hat die zionistische Bewegung aufgehört zu fühlen, dass an ihrer Spitze 95

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