Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 87)
- Language
- German, English, Hebrew
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entscheiden und es auch energisch und loyal durchführen muss. Entweder selbständige Finanzierungspolitik der Exekutive in jedem Lande mit eigenem Bureau — oder tatkräftige Unterstützung der Zentralinstanz durch beträchtliche Abgaben der verschiedenen Landesverbände aus ihren Mitteln oder aus eigens hiefür von ihnen gesammelten Fonds. Soviel über den Schekel und über den 'Goldenen Schekel Ich wende mich jetzt zu anderen Arbeiten, die das Orga- -nisationsdepartement der Exekutive in den letzten Jahren durchzuführen «hatte. Da nenne ich in erster Linie die Herausgabe des stenographischen Protokolls des letzten Kongress e s. Diese Herausgabe hat sich leider durch eine Reihe von Umständen übermässig verzögert. Ich will dafür unsere Verwaltung in keiner Weise entschuldigen. Es war nicht schön, dass das Protokoll des letzten Kongresses erst etwa eineinhalb Jahre nach dem Kongress die Presse verliess, aber ich muss dazu bemerken, dass das Protokoll nicht direkt von uns herausgegeben wurde, sondern von unserem Verlag, dem Jüdischen Verlag, und dass durch die Tatsache, dass der Verlag in Berlin ist, die Zentralverwaltung in London, und dass eine Reihe von anderen verzögernden Momenten hinzutrat, sich die verspätete Herausgabe einigermassen erklärt. Die Hauptschwierigkeit lag darin, dass das Protokoll einen ganz Ungeheuern Umfang hat. Es ist ein Druckband von 800 enggedruckten Seiten. Es mussten sämtliche Reden erst den einzelnen Rednern zugesandt, von ihnen mit Korrekturen versehen und an die Exekutive zurückgeschickt werden. Dann erst konnte die Drucklegung erfolgen. Bei den Hunderten von Rednern auf dem Kongress und angesichts der Tatsache, dass diese Hunderte von Rednern in Dutzenden von Ländern wohnen, können Sie sich vorstellen, welche monatelange Verzögerung hieraus resultierte. Das war wohl der Hauptgrund, weshalb die Herausgabe sich verzögerte. Andererseits darf ich aber doch mit einer gewissen Genugtuung darauf hinweisen, dass dieses Protdkoll, wie es nun vorliegt, ein sehr gelungenes* ist. Es ist mit überaus grosser Sorgfalt gearbeitet, und ich möchte die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne meinem geschätzten Mitarbeiter Herrn Dr. Lauterbach, Sekretär unseres Organisationsdepartements, den Dank auszusprechen für die ungewöhnliche Akribie und minutiöse Sorgfalt, mit der er die Herausgabe des Protokolls bewerkstelligte, in welchem Sie wohl kaum einen Fehler finden werden. Eine andere Arbeit unseres Departements.bestand und besteht in der Herausgabe gedruckter Berichte anlässlich der zentralen Tagungen unserer leitenden Körperschaften. Diese Berichte haben sich seit einer ganzen Reihe von Jahren bei uns eingeführt. Ich persönlich kann ein Lied von diesen Berichten singen, weil ich eigentlich seit dem Wiener Kongress vom Jahre 1913 immer gewissermassen Chefredakteur dieser Berichte bin. Es ist eine 64