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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 65

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 65 (sequence 88)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5196-3481341
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m erhebliche Arbeit,' die in einem solchen Berichte steckt, und wir haben uns diesmal auch angelegen sein lassen, die Berichte so früh herauszubringen, dass die Delegierten und Landesverbände sie schon einige Wochen vor dem Kongress hatten, um sie studieren zu können. Ich hoffe, dass in den meisten Ländern die Berichte rechtzeitig eingetroffen sind und verteilt werden konnten. Sie werden dort ein wirklich gutes Material über alle unsere Tätigkeitsgebiete finden, und ich sage nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass diese Jahresberichte, die wir nun zur ständigen Einrichtung gemacht haben, dem späteren Geschichtsschreiber des Zionismus, aber auch jedem Mitarbeiter bei uns, der sich über unsere Tätigkeit genau orientieren will, ein unschätzbares Material bieten. Wir haben ferner in diesem letzten Jahre den Versuch gemacht, eine Lücke auszufüllen, die im Fehlen eines Zentralorganes unserer Bewegung bestand. Die Erfahrung der letzten acht Jahre hat gezeigt, dass es fast unmöglich ist, in London ein richtiges Zentralorgan unserer Bewegung herauszubringen. Nun habe ich als Leiter des Organisationsdepartements vor einem Jahre den bescheidenen Versuch unternommen, einen gewissen Ersatz zu schaffen, indem ich anfing, durch unser Berliner Bureau ein kleines, sehr billiges Bulletin in drei Sprachen herauszubringen, das in unregeimässigen Zeitabständen erschien. Dieses Bulletin haben wir kurz vor dem Kongress wieder eingestellt, teils aus Ersparungsgründen, teils weil inzwischen unser hebräisches Zentralorgan in Berlin, der „H a o 1 a m", wieder erschien. Es ist ausserordentlich erfreulich, dass es gelungen ist, dieses Zentralorgan der Bewegung in hebräischer Sprache und in sehr würdiger Form herauszubringen. Freilich sind wir uns klar, dass das Organ noch nicht das leistet, was es für die Bewegung leisten sollte. Ich glaube die Kritik vorweg zu nehmen, wenn ich sage, das Organ ist vielleicht nicht in dem Sinne, wie wir es wünschen müssten, zum politischen Zentralorgan geworden. Es fehlt — das ist bei den geographischen Verhältnissen schwer zu erreichen — der unmittelbare Kontakt zwischen Redaktion und Exekutive. Aber Sie werden mir zugeben, dass hier ein Sonderfall einer Schwierigkeit vorliegt, da die Redaktion sich in Berlin befindet und die Exekutive in London sitzt. Unter solchen Umständen den engen Kontakt herzustellen, um das Organ auch zum lebendigen Ausdruck der politischen Meinung der Exekutive zu machen, das ist eine erhebliche Schwierigkeit nicht nur technischer Natur. Immerhin freuen wir uns, diesen Fortschritt verzeichnen zu können. Ferner habe ich zu erwähnen, dass wir im Laufe dieser zwei Jahre von unserem Organisationsdepartement aus über 100 Zirkulare an sämtliche Landes- und Sonderverbände sowie an die Mitglieder des A. C. versendet haben. In diesen Zirkularen, die zum Teil vertraulicher Natur waren, haben wir uns bemüht, soweit es unter den gegebenen Verhältnissen in London möglich war, 5 65

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