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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 63

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 63 (sequence 86)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5194-3481339
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einen solchen Sonderbeitrag an die Organisation zu leisten. Nachdem wir diese Liste von den meisten Verbänden erhalten hatten, haben wir an jede Person ein vom Präsidenten der Organisation unterschriebenes Aufforderungsschreiben ergehen lassen, das wiederum in den verschiedenen Sprachen der Welt hergestellt werden musste, und auf Grund dieser Schreiben und unserer sonstigen Publikationen haben wir dann auch in einer Reihe von Ländern ganz beträchtliche Anfangsresultate erzielt. Wären wir von allen Landes- und Sonderverbänden unterstützt worden, so hätte der Goldene Schekel schon jetzt einen beträchtlichen Ertrag ergeben können. Vorläufig haben wir in den letzten Monaten 1800 Pfund davon eingenommen. Ich sprach schon vorhin von der Finanzpolitik unserer amerikanischen Freunde hinsichtlich der Weltorganisation. Ich sagte Ihnen, dass unsere amerikanischen Freunde das Schekelsystem nicht nach kontinentalem Muster durchführen, sondern nur für die eigene Organisation Mitglieder sammeln und für jedes Mitglied den Schekelbetrag an die Zentrale abführen. Unsere amerikanischen Freunde haben auch in Angelegenheit des Goldenen Schekels nicht den Weg gehen wollen, der durch die Beschlüsse der Jahreskonferenz vorgeschrieben war. Sie haben diese Sammlung bei sich nicht unterstützt, und sie haben uns leider auch nicht die Listen übermittelt, die wir zur Durchführung der Sammlung in Amerika hätten haben müssen. Wir haben das so verstanden, dass sie es nicht für zweckmässig halten, wenn, neben der Sammlung für den Keren Hajessod und neben der direkten Werbearbeit, eine Sonderaktion direkt von der Londoner Zentrale in Amerika durchgeführt wird. Wir haben vollkommenes Verständnis für diesen Standpunkt, wir würden ihn an sich auch für sehr gesund halten, wenn unsere Landesorganisationen es selbst in die Hand nehmen würden, die Sammlungen durchzuführen, um die Zentralverwaltung in London zu erhalten. Aber wir müssen unseren amerikanischen Freunden ebenso wie allen anderen Verbänden hier sagen, dass sie zwischen zwei Wegen zu wählen haben. Entweder sie gestatten der Zionistischen Exekutive, sich in allen Ländern ihren eigenen Finanzierungsapparat zu schaffen, in wichtigeren Ländern eventuell durch Einrichtung eines eigenen Schekel- und Finanzierungsbureaus, das nur der Exekutive untersteht, oder sie müssten die Verpflichtung übernehmen, dann aber auch erfüllen, durch den Apparat ihrer Landesorganisation die Mittel aufzubringen, aus denen die Zentralverwaltung zu erhalten ist. Ich bin in dieser Beziehung kein Dogmatiker; ich sage nicht, dass der eine oder der andere Weg der aHein richtige ist; ich habe auch eigentlich mehr Neigung, die Selibständigikeit der Landes- und Sonderverbände zu fördern; aber hier muss ich unseren Freunden sagen, dass die Situation so überaus einfach, dass die Finanznot der Leitung so dringend ist, dass man sich für das eine oder andere System 63

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