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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 62

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 62 (sequence 85)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5193-3481338
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kaner, die doch über eine so grosse Zahl von Mitarbeitern verfügen, die in finanzieller Hinsicht mit ihren Leistungen bei weitem an erster Stelle stehen, wenn wir an die KerenHajessod-Sammlungen denken, in der Organisation verhältnismässig viel zu schwach vertreten sind, ja dass sie auf diesem Kongresse nur mit einer Delegation von 11 Mitgliedern auftreten können. Wir alle hätten gewünscht, dass unsere amerikanischen Freunde hier stärker vertreten wären, wie es ihren Gesamtleistungen für Palästina und der Zahl der amerikanischen Juden entsprechen würde, die ungefähr drei bis dreieinhalb Millionen Seelen beträgt. Es ist unter diesen Umständen sehr schade, dass in Amerika nur einige zwanzigtausend Schekalim verkauft, das heisst Mitglieder gewonnen wurden, für die Schekelbeträge an uns abgeführt wurden. So viel über die Schekelsammlungen der letzten beiden Jahre. Es ist Ihnen bekannt, dass wir in unserer Zentralverwaltung mit den Schekelbeiträgen nicht auskommen können, um die Londoner Exekutive zu finanzieren, und wir haben lange nach Mitteln gesucht, um neben dem Schekel eine neue Einnahmequelle für die organisatorischen und propagandistischen Aufgaben m erschliessen. Es wurde darum von der letzten Jahreskonferenz der sogenannte Goldene Schekel als ein Sonderbeitrag der Zionisten für die Weltorganisation beschlossen. Bevor wir uns zu diesem Schritte entschlossen haben, haben wir im vorangehenden Jahre ein anderes System probiert, nämlich das System der Umlagen auf die* einzelnen Verbände. Auch hier haben wir entsprechende Beschlüsse unserer gesetzgebenden Instanzen gehabt. Der letzte Zionistische Kongress hat den Beschluss gefasst, dass die Exekutive berechtigt ist, wenn das Ergebnis der Schekelgelder nicht ausreicht, Umlagen auf die verschiedenen Verbände aufzulegen, um die Finanzmittel zu gewinnen. Dieses System hat sich leider gar nicht bewährt, und es hat sich gezeigt, dass unsere zionistischen Landes- und Sonderverbände nicht geneigt oder nicht imstande sind, neben den Sammlungen für ihre eigenen Zwecke noch besondere Sammlungen für die Finanzierung der Zenlralveywaltung in London durchzuführen. Das praktische Ergebnis dieser Umlagen war ausserordentlich gering. Nun haben wir uns darum entschliessen müssen, den anderen Weg zu beschreiten, der im Goldenen Schekel enthalten1 ist, nämlich den eines individuellen Beitrages der einzelnen Zionisten an die Londoner Zentral Verwaltung nicht durch Agitation der einzelnen Verbände .für einen solchen Zentralfonds, sondern durch direktes Herantretender zionistischen Leitung an die einzelnen Zionisten. Sie können sich vorstellen, mit welcher übermässigen Arbeit dieser Versuch verbunden war. Wir mussten uns erst von allen Landes- und Sonderverrjänden die Listen derjenigen Zionisten beschaffen, die als gut erprobte Mitarbeiter bekannt sind und von denen angenommen werden 'konnte, 'dass ihnen ihre finanzielle Lage gestattet, 62

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