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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 56

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 56 (sequence 79)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5187-3481332
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besucht. Im letzten Jahre hat man mit der Realisierung des alten Beschlusses wegen einer Landwirtschaftsschule für Mädchen und eines Farmbetriebes für Arbeiterinnen begonnen. Die Schule wurde in Nahalal begründet. Den Boden und die Wasserleitung lieferte der J. N. F., die Mittel zum Beginn der Bauten und der Arbeit gab der Keren Hajessod und die Organisation der Zionistischen Frauen. Es sind bereits 10 Schülerinnen am Orte. Für den Ausbau (lieser Schule sind noch sehr viel Mittel erforderlich, und es ist eine der wichtigsten Aufgaben, gute Bäuerinnen vorzubereiten. Noch zu erwähnen ist, dass wir im vorigen Jahre unter Leitung des Departements für Handel und Industrie Kurse für jüdische Führer geschaffen haben. Diese Kurse waren sowohl für theoretischen wie praktischen Unterricht eingerichtet; ein Kurs dauerte ein halbes Jahr und in diesem Jahre haben bereits 15 Schüler ihre für uns äusserst wichtige Tätigkeit aufgenommen. Es sind dies die ersten jüdischen Führer im Lande. Und nun noch ein paar Worte über unsere Tätigkeit im Gesundheitsdepartement, das unter dem Namen „Organisation Hadassah" funktioniert hat. Die Hadassah hat in diesen beiden Jahren ihre Arbeit nach ihremalten Programm geführt: Aufrechterhaltung der Spitäler — sie hat im vorigen Jahr ein neues Spital in Haifa eröffnet, eines in Tiberias aber geschlossen —, Unterstützung der Kupath Oholim, der Arbeiterorganisation, medizinische Hilfe in einem Teile der Kolonien und in unseren Schulen. Aus den ausführlichen Tabellen, die Sie in unserem Bericht finden, können Sie sich genau über die Grösse dieser Tätigkeit unterrichten. Im letzten Jahre hatte auch die Hadassah eine Krisis wegen Mangel an Mitteln durchzumachen. Sie musste in ihrer Arbeit viele Kürzungen vornehmen, aber ich glaube, sie hat die Krisis bereits überwunden. Geehrter Kongress! Meine Einleitung zu der Debatte ist beendigt. Sie werden sich jetzt über unsere Tätigkeit im Lande äussern, ob und inwieweit sie im Verhältnisse zu den Mitteln, die zu unserer Verfügung standen, genügend oder ungenügend war, inwieweit sie im ganzen oder teilweise rationell oder nichtrationell geleitet wurde, inwieweit die Methoden der Arbeit die richtigen waren. Dazu sind wir alle hier, um uns zu verständigen und die besten Wege zu finden, wie die Arbeit weiterzuführen ist. Meine Losung für die Zukunft ist: „Boden, Menschen, hebräische Kultur!" (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Auf diesen drei Grundlagen soll sich unsere ganze Arbeit entwickeln und soll unser Land aufgebaut werden. Wenn Sie zu Ihren Wählern zurückkommen, die Ihnen die Frage stellen werden: Was ist in Palästina in diesen zwei Jahren geschehen? so antworten Sie ihnen: Nach der Grösse unserer Hoffnungen und nach den Forderungen des politisch-historischen Moments, nach den Forderungen 56

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