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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 54

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 54 (sequence 77)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5185-3481330
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an unseren Schulen in runden Ziffern 12.000 Kinder,, 20Ö0 in den Kindergärten, 8300 in den Volksschulen, 900 in den höheren Schulen, 300 in den Lehrseminaren, 300 in den Fachschulen und 300 in den Handwerkerschulen. Die E i n s c h r ä n k un g e n, die wir in den letzten zwei Jahren in den Schulen vorgenommen haben, um mit dem verkürzten Budget auszukommen, waren die folgenden: Es wurde die Zahl der Kindergärtnerinnen verringert, ebenso die Zahl der Lehrstunden an den Volksschulen und an den höheren Schulen verkürzt. Ferner wurde das Lehrerpersonal verkleinert, indem man die Schülerzahl durchschnittlich auf 30 per Lehrer in den Kolonien bemass und in den Städten sogar bis zu 60 Schüler in eine Klasse zusammentat. In den Kolonien und in den Städten haben wir einige Schulen ganz geschlossen. Die Folge der Einschränkung war, dass durch das Schliessen von Kindergärten viele Kinder ohne Unterricht und Pflege blieben. Darunter leiden besonders die Kinder in den kleinen Kolonien, in welchen die Mütter zur Arbeit gehen und die Kinder ohne Pflege zu Hause lassen müssen. Die Verringerung des Budgets der Volksschulen nötigte uns, einer ansehnlichen Zahl von Kindern die Aufnahme in die Schule zu verweigern und die vorhandenen Klassen zu überfüllen. Ich muss auf einige positive, zwar kleine:, aber doch wichtige Momente hinweisen. Bis jetzt haben in unseren Volksschulen L e h rmittei gänzlich gefehlt. Es gab viele Schulen, die keine einzige geographische Karte besassen, keine Bilder und Lehrmittel für den Naturunterricht, für Rechnen usw. Jetzt haben wir eine grosse Sammlung geographischer Karten erworben, ferner historische •Bilder, diverse Karten für den Unterricht in den Naturwissenschaften, Schauobjekte für Mathematik und -Geometrie. Ferner wurde in diesem Jahre ein hebräischer Globus hergestellt, der mit unserer Hilfe herausgegeben wurde. In den letzten beiden Jahren hat sich auch die Lage bezüglich der Lehrbücher gebessert. Besonders erfreulich sind die Lehrbücher für Mathematik und zum Lesen und Schreiben für Anfänger. Ferner gelang es uns, im Laufe des Jahres eine zentrale pädagogische Bibliothek für Lehrer einzurichten. Mit unserer Hilfe wurde eine pädagogische Zweimonatsschrift „Hachinuch" und zur Erörterung der Frage der Kindergärten „Ganeinu" und „Haginah" herausgegeben. Was die Schul bauten anlangt, so wird jetztvon uns, zusammen mit dem Waad von Tel Awiw eine Schule in Tel Awiw auf einem von der Gesellschaft „Geulah" geschenkten Platze gebaut. Ausserdem haben wir Plätze für Schulbauten in dem neuen Stadtviertel in T i b e r i a s -für eine Volksschule, in H a i f a für eine Volksschule, in Jerusalem für das Gymnasium und in T e 1 A w i w für die Misrachischule Tachkemoni. Alle Vorbereitungen für den Bau dieser Schulen sind getroffen, aber es fehlen uns die /Mittel dazu. Die Hoffnungen, die sich an die Hinterlassenschaft des Herrn 54

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