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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1924-01-01 · 13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923 · p. Seite 45

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
13 (1924) Karlsbad, 6. bis 18. August 1923
Date
1924-01-01
Page
Seite 45 (sequence 68)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476280--5176-3481321
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der 'Kaufpreis, der erst in dieser Periode gezahlt wurde. Wir haben auch im letzten Jahre noch in dem Emekgebiete einzelne Parzellen zugekauft, und letzt haben wir in den folgenden Punkten des Emek: Jadjur, Nahalal, Djinjar, Merchawiah, Tel Adas, Rubi-el-Nasra und Nuris 73.000 Dunam Boden. Somit gehört uns ein grosser Teil des ganzen Emek. Ausser diesen Grosskäufen haben wir auch kleine Teile zur Verstärkung und VergrösSerung der schon bestehenden Kolonien erworben, so z. B. in Kfär JVlalal, Nachlath Jehuda, Kalandieh, Chitin. In runden Ziffern kann man sagen, dass, während bis vor drei Jahren der ganze Besitz des J. N. F. in Palästina etwa .20.000 Dunam betrug, er sich jetzt auf etwa 1 0 0.0 0 0 Dunam beläuft. Wir haben das Eigentum des jüdischen Volkes verfünffacht. Ich halte es für notwendig, Ihnen zu raten, in dem ausführlichen Bericht des J. N. F. den Rapport der Absohätzungskommission genau zu studieren; diese Kommission hat gut gearbeitet und in detaillierten Ziffern gezeigt, was unser Boden mit allem, was darauf geschaffen wurde, uns kostet, und was sein jetziger Wert ist Das wird Ihnen ein genaues Bild geben über die praktische Seite unserer Arbeit. Der J. N. F. hat alle seine Käufe durch die P a 1 e s t i n e Land Development Company durchgeführt. Er besitzt keinen selbständigen Kaufapparat. Die P. L. D. C, die gewissermassen seine Tochtergesellschaft ist, weil die Hälfte der Gründungsshares der P, L. D. C. dem J. N. F. gehört, hat die Auffträge des J. N. F. stets in erster Reihe durchgeführt. Ausserdem hat sie noch etwa 30.000 bis 35.000 Dunam für Privatpersonen und Gruppen gekauft: in Tel Adas, an den Grenzen von Kfar Saba und Ein Chai, in Jadjur, an -der Grenze von Nes Zion, in Djelil. Einen Teil der Böden hat sie bereits verkauft, andere sind noch zu verkaufen. Ich beendige hiemit die Frage des Bodenerwerbs und wiederhole, dass diese Frage an erster Stelle unserer Tätigkeit steht und stehen wird. Die Bereicherung des nationalen Schatzes des J. N. F., wie auch die finanzielle Verstärkung des Kaufinstruments, der P. L. D. C, ist eine unserer ersten Pflichten gegen unser Land. Auf all den Böden, die wir gekauft haben, hat man natürlich angefangen, Siedlungen zu schaffen. In erster Linie kam die Frage der Assanierung der Böden, die; Schaffung von Wegen für die neuen Siedlungen von der Zentralstrasse und die Versorgung mit Wasser, Wasserleitung in den neuen Zentren usw. in Betracht. Diese grosse Aufgabe wurde gleichfalls auf die schwachen Schultern des J. N. F. abgeladen. Unter normalen Verhältnissen, das heisst wenn der Keren Hajessod stark wäre, oder wenn andere Kolonisationsinstitutionen existierten, wäre diese Arbeit die Pflicht dieser Institutionen gewesen. Leider aber war dies in den zwei Berichtsjahren nicht der Fall, und da wir mit der Besiedlung anfangen 45

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