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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 713

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 713 (sequence 723)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--5013-3481157
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Erez Israel ehestens politische, administrative und wirtschaftliche Bedingungen geschaffen werden, die die Errichtung des nationalen Heims sichern, und zwar im Sinne der von England abgegebenen und von den anderen Mächten bestätigten Deklaration vom 2. November 1917. Das jüdische Volk, das heute sich aus Erschütterung und Zerrissenheit wieder zusammenzuschließen beginnt, will all seine Kraft sammeln, um das Werk zu vollbringen." (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Präsident Sokolow: Wir wollen die Resolutionen der Reihe nach vorlesen lassen und dann abstimmen. Berichterstatter Grünbaum: Nun kommt die Resolution Nr. II über das Mandat. Sie wissen, daß das Mandat nicht bestätigt wurde, es ist aber schon die letzte Formulierung der Völkerliga überschickt worden. Wir leiden in Erez Israel darunter, daß es nicht bestätigt wurde. Der Kongreß muß eine Resolution, welche zu dieser Tatsache Stellung nimmt, beschließen (liest): II. „Der XII.Kongreß erklärt, daß die baldige Bestätigung des Palästinamandats durch den Völkerbund für die Sicherung der Ordnung, die Entwicklung des Landes und den schleunigen Aufbau des nationalen Heinis dringend notwendig ist. Wiewohl der Mandatsentwur! mannigfache Lücken aufweist und vielen von den Zionistischen Organisationen vorgelegten Forderungen nicht entspricht, drückt der Kongreß seine Ueberzeugung aus, daß die Bestätigung des Mandats das Feld öffnen wird für eine gesetzlich geregelte, gedeihliche und produktive Arbeit des jüdischen Volkes zwecks Errichtung seiner nationalen Heimstätte und zum Wohle der gesamten Bevölkerung Palästinas." (Lebhafter, langandauernder Beifall und Händeklatschen.) Weiters hat der politische Ausschuß eine besondere Resolution über die Grenzfrage anzunehmen beschlossen, mit der sich unsere Exekutive so fleißig und in gewissem Sinne auch erfolgreich beschäftigt hat (liest): III. „Der Kongreß nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, daß das Ost jor danland, welches das jüdische Volk stets als integralen Teil Erez Israels betrachtet hat, in das Mandatsgebiet Palästinas wieder eingeschlossen werden soll. Mit Bedauern muß der Kongreß feststellen, daß die Frage der N o r dgrenze von Erez Israel trotz aller Bemühungen der Exekutive einer zufriedenstellenden Lösung bis jetzt nicht zugeführt werden konnte. Der Kongreß fordert die Exekutive 713

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