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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 703

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 703 (sequence 713)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--5003-3481147
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weil in der Kommission nur noch so wenige Mitglieder anwesend waren, daß ich glaube, nicht im Namen der Kommission sprechen zu dürfen. Aber die Mitglieder, die anwesend waren, und die Direktoren des Keren Hajessod und von den Antragstellern des vorigen Antrags die Herren H a 1 p e r n und N e w m a n haben sich mit diesem Vorschlag einverstanden erklärt. Er würde lauten (liest): „Die Erträgnisse aus den wirtschaftlichen Anlagen des Keren Hajessod sollen dem Investments-Fond des Keren Hajessod verbleiben. Der Council als Repräsentant der Zertifikatinhaber soll aber das Recht haben, vom 1. Januar 1927 ab," — das heißt nach Ablauf der fünf Jahre, die wir für die Sammlung des Fonds in Aussicht genommen haben, also von einem Zeitpunkt ab, wo eine Grundlage des Fonds hoffentlich vorhanden sein wird, — „über einen Betrag der Erträgnisse, der fünf Prozent des auf den Anteil der wirtschaftlichen Anlagen entfallenden Kapitals des Keren Hajessod nicht übersteigt, zu verfügen." (Ruf: Nicht ganz!) Zunächst also verbleiben die Erträgnisse dieser 30 Prozent nicht verteilt, sondern dienen dazu, um diese Summe, welche der Keren Hajessod für Investments bestimmt hat, zu verstärken, wie das jedes wirtschaftliche Unternehmen macht. Nach Ablauf der nächsten fünf Jahre, also von 1927 ab, sollen die Zertifikatinhaber, vertreten durch den von ihnen gewählten Council, über diese Erträge verfügen können, aber nur bis zur Höhe von 5 Prozent. Ich bitte unter Ablehnung des Antrages von Herrn Simon und der übrigen Herren, den ich vorhin vorgelesen habe, diesen Antrag anzunehmen. Mitglied des A. C. Simon: Ich habe eine Anfrage an Herrn Dr. Hantke. Vizepräsident Motzkin: Herr Fish man hat vor Ihnen das Wort. Delegierter Fishman (Amerika, jüdisch): Ich frage: Für diese fünf Jahre gibt es überhaupt keine Auszahlung für irgend etwas? Wenn später ein Ertrag kommt, kann man bis fünf Prozent auszahlen? Delegierter Simon: Ich wollte die gleiche Anfrage stellen wie Herr Fishman. Also: Fünf Prozent pro Jahr, wobei die Jahre, in denen keine Dividende gezahlt wird, mitgerechnet werden? Berichterstatter Dr. Hantke: Nein! Von 1927 an besteht die Möglichkeit, alljährlich aus den Erträgnissen der folgenden Jahre höchstens 5 Prozent von den 30 Prozent zu zahlen, nicht kumulativ. — Vizepräsident Motzkin: Wir haben also eigentlich keine Mitteilung der Keren Hajessod-Kommission. Was Sie uns vorgelegt haben, ist eine persönliche Anschauung einer Gruppe? Berichterstatter Dr. Hantke: Ich habe es ganz deutlich gesagt. 703

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