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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 676

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 676 (sequence 686)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4976-3481120
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Vizepräsident Motzkin: Herr Wilkansky hat sich nicht gegen Ihren Antrag gestellt. Mitglied des A.C. Prof. Warburg: Herr Wilkansky hat sich nur dagegen gewendet, daß die jungen Leute in Farmen kommen. Er ist nicht dagegen, daß sie angesiedelt werden, sondern nur, daß sie eine spezielle Farm bilden, weil das unmöglich ist. Vizepräsident Motzkin: Wir müssen abstimmen. Es liegt ein Antrag von Herrn Teitelbäum vor, 10 000 Pfund im Rahmen der vom Kongreß bereits für Arbeitssiedlungen bewilligten 56000 Pfund für einheimische jüdische Jugend Palästinas zu bestimmen, welche in der Nähe der Städte angesiedelt werden soll. Herr Wilkansky stellt den Antrag . . . Delegierter Wilkansky: Ich ziehe den Antrag zurück, wenn es sich um Ansiedlung und nicht um Farmgründung handelt Delegierter Teitelbaum: Einverstanden! Vizepräsident Motzkin: Wer ist somit für den Antrag Teitelbaum? (Nach erfolgter Abstimmung:) Gegenprobe! Angenommen. — Damit sind die Anträge der Kommission erledigt. Ich habe eine Reihe von Anträgen erhalten, ich kann sie aber nicht vorlesen. Herr Locker will eine Reihe von Anträgen der Poale-Zion hier vorlegen und sie der Exekutive übergeben. Delegierter Boris Goldberg: Wir können nur die Anträge der Kommission hier beraten und beschließen; wenn Sie Resolutionen einzelner Gruppen vorlegen, werden Sie nicht fertig werden. (Zwischenrufe — Unruhe.) Vizepräsident Motzkin: Herr Locker schließt sich dem Antrage G o 1 d b e r g an, daß die Resolutionen der Poale-Zion der Exekutive als Material übergeben werden. Im Allgemeinen glaube ich, daß die Adresse der Exekutive jedem bekannt sein dürfte. Wir wollen uns daher jeder mit unseren Anregungen vertrauensvoll an die Exekutive wenden. Die Angelegenheit der Palästinakommission ist erledigt. Wir gehen zur Frage der Immigration über. Das Wort hat Dr. Korngrün. Berichterstatter Dr. Korngrün (Polen, jüdisch): Die Immigrations-Subkommission, in deren Namen ich die Ehre habe, zu Ihnen zu sprechen, wird Ihnen eine Reihe von Thesen zur Beschlußfassung vorlegen. In dieser Kommission, an der nicht nur die Vertreter sämtlicher Landsmannschaften und Fraktionen, sondern auch die der Palästinaämter als Fachleute beteiligt waren, sind die folgenden Thesen von allen Gruppen ohne Widerspruch angenommen worden. Nur in zwei Punkten, Organisation und Zusammensetzung der Palästinaämter einerseits und Transportwesen der Palästinaämter andererseits, haben sich zwei Meinungsgruppen herauskristallisiert. Ich schlage deshalb vor, diese Thesen in folgender Reihenfolge vorzunehmen: Zuerst diejenigen, bei denen es 676

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