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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 662

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 662 (sequence 672)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4962-3481106
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Vizepräsident Motzkin: Dagegen ist wohl kein Widerspruch? Es wird also nunmehr über den Antrag 3 c der Kommission abgestimmt Wer ist dafür? — (Nach erfolgter Abstimmung:) Gegenprobe! — Angenommen! Berichterstatter Dr. Rufeisen (verliest die Resolution 3d): Das ist bereits beim Budget bewilligt worden. Vizepräsident Motzkin: Wer ist für den Antrag? — (Nach erfolgter Abstimmung:) Gegenprobe! — Angenommen! Berichterstatter Dr. Rufeisen (verliest die Resolution 3e): Auch das ist beim Budget berücksichtigt worden. Vizepräsident Motzkin: Wer ist für den Antrag? — (Nach erfolgter Abstimmung:) Gegenprobe! — Angenommen! Berichterstatter Dr. Ruf eisen (verliest die Resolution 3f). Vizepräsident Motzkin: Erhebt sich kein Widerspruch? (Nach einer Pause:) Angenommen! Berichterstatter Dr. Ruf eisen (fortfahrend): Zum Budget möchte ich betonen, daß die Kolonisationskommission sich tunlichst bemüht hat, die Erfordernisse auf das geringste Maß einzuschränken und das Budget derart zu stellen, daß die Deckung im Rahmen der übrigen Erfordernisse möglich erscheint. Trotzdem ist die Kolonisationskommission zu Ziffern gelangt, welche von der Finanzkommission nicht genehmigt werden konnten. Es haben Verhandlungen hierüber zwischen der Kolonisationskommission und zwischen der Finanzkommission stattgefunden und die Finanzkommission hat die Bewilligung eines Budgets von 304 500 Pfund in Aussicht gestellt, welches die Deckung der Erfordernisse möglich erscheinen ließ. Nachdem nun schon die Kolonisationskommission mit diesen Ziffern rechnen zu können glaubte, hat hierauf die Finanzkommission die ursprünglich in Aussicht genommenen Ziffern doch wieder herabgesetzt und, um das Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen der Kolonisationskommission und der Deckungsmöglichkeit im Rahmen des übrigen Budgets herzustellen, in Aussicht genommen, daß der J. N. F. als Ersatz für die erste Amelioration des von ihm zur Verfügung gestellten Bodens einen Betrag von 79 500 Pfund zu leisten hätte, so daß ein Teil dieser Erfordernisse der landwirtschaftlichen Kolonisation vom Nationalfonds zu tragen wäre und das Budget in Wirklichkeit nur mit 225 000 Pfund für landwirtschaftliche Kolonisation belastet wäre. Diese 225 000 Pfund sind bereits im Budget bewilligt. Schon die Kolonisationskommission hat in ähnlicher Weise Rückersätze des J. N. F. in Betracht gezogen, und zwar hat die Kommission auf Grund einer konkreten Berechnung des Herrn Ettinger, welcher für die Amelioration des Nationalfondsbodens in Nuris 15 000 Pfund, in Malul 9000 Pfund, in Jadschur 6000 Pfund usw., zusammen ursprünglich 40 000 Pfund und dann 50 000 Pfund als angemessenen Rückersatz bezeichnete, eine solche Vergütung von Seiten des J. N. F. für die ersten Ameliorationsarbeiten auf seinen Böden in Betracht gezogen. Ich will nun die einzelnen Posten vorlesen, aus welchen sich die Erfordernisse der landwirtschaftlichen Kolonisation nach der Ansicht der Kommission zusammensetzen. Die einzelnen Posten sollen nur den Rahmen 662

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