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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 661

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 661 (sequence 671)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4961-3481105
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d) daß das landwirtschaftliche Versuchswesen als wichtigste Vorbedingung für eine rationelle Gestaltung der Landwirtschaft durch vorzugsweise Sicherung einer ausreichenden Dotierung für diese Zwecke ausgestaltet wird; e) daß das landwirtschaftliche Kreditwesen sofort organisiert und ausreichend dotiert werde; f) daß zur Durchführung der höchstmöglichen Intensivierung der jüdischen Landwirtschaft in Erez Israel die notwendigen Vorarbeiten, insbesondere Irrigationsarbeiten und die Vorbereitung von praktischen Instruktoren für die einzelnen intensiven landwirtschaftlichen Zweige sofort in Angriff genommen werden," Ich gestatte mir dazu einige kurze Bemerkungen zu machen: Punkt a ist unbedingt nötig aus sozialen Gründen, damit der Boden nicht saisiert werde. Es heißt bloß, der Kongreß beschließt, daß durch die Zionistische Organisation usw. sofort in Kultur genommen werde; um jeden Zweifel auszuschließen, beantrage ich, vielleicht einzufügen: „tunlichst sofort". Ich glaube, daß ich das, ohne die Kommission zu befragen, tun darf. Delegierter David Kohn: Ich beantrage die Formulierung: „mit tunlichster Beschleunigung." Mitglied des A. C. Simon: Ich beantrage und ich glaube, daß die Palästina-Kommission mit diesem Antrag einverstanden sein wird, weil es sich um eine rein technische Frage handelt, daß dieser Antrag dem Direktorium des Nationalfonds überwiesen werde. Berichterstatter Dr. Ruf eisen: Wir haben nicht den Ehrgeiz, daß das unbedingt angenommen werden muß. Wir wollten nur auf die Wichtigkeit der Resolution hinweisen und sind überzeugt, daß das Direktorium der Forderung nachkommen wird. Delegierter Dr. Daiches: „Tunlichst sofort" ist ein Unding. Ich beantrage die Formulierung: „Sobald als möglich." Vizepräsident Motzkin: Das sind Vorschläge der Palästina-Kommission und nicht des Dr. R ufeisen. Es liegt ein Amendement vor, die Worte: „Möglichst sofort" oder „sobald als möglich" einzufügen. Wer für das Amendement ist, nicht für den Vorschlag selbst, möge die Hand erheben. (Widerspruch des Delegierten Levkovicz.) Vizepräsident Motzkin: (Wiederholt die Abstimmung. — Nach einer Pause:) Gegenprobe! — Das Amendement ist abgelehnt. Nun kommt der Antrag der Kommission an die Reihe. (Wiederholt Antrag 3 a.) Wer ist für den Antrag? — (Nach einer Pause:) Gegenprobe! — Angenommen! Wir stimmen über Punkt b ab. Wer für den Antrag ist, möge die Hand erheben. — (Nach erfolgter Abstimmung:) Gegenprobe! — Angenommen. Berichterstatter Dr. Ruf eisen (verliest die Resolution 3 c): Das bedarf wohl keiner Erklärung? 661

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