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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 663

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 663 (sequence 673)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4963-3481107
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bilden, in welchem die nationale Kolonisationsarbeit durchgeführt werden soll. a) Für Konsolidierung und Ausbau der bestehenden Farmen 45 000 Piund Ursprünglich waren hier nur 40 000 Pfund in Aussicht genommen. Es handelt sich um den Ausbau der 13 bestehenden Siedlungen, die bisher noch nicht definitiv besiedelt waren, zu definitiven Siedlungen. b) Für Beteiligung am Ausbau der Siedlungspunkte in Obergaliläa (Telhai, Kfar Gileadi, Machnajim und ASeleth Haschachar), gemeinsam mit der JCA....... 5 000 Piund Hier handelt es sich darum, daß die JCA geneigt ist, diesen Ausbau der gesamten Siedlungen in Obergaliläa durchzuführen, sofern sich die Zionistische Organisation hieran beteiligt. Das Erfordernis ist mit 5000 Pfund von sachverständiger Seite geschätzt. c) Für landwirtschaftliche Kredite an Einzelpersonen, insbesondere auch neue Einwanderer...... 40 000 Pfund d) Für Arbeitssiedlungen (Moschwej-Owdim) 56 000 Pfund Zu diesem Punkte möchte ich nachstehendes bemerken: Diese Ziffer von 56 000 Pfund wurde an Stelle der ursprünglichen, nach Einvernehmen mit Dr. Ruppin und Ettinger in Aussicht genommenen 42000 Pfund, gesetzt, wobei auf Grund konkreter vorliegender Projekte für 2 Gruppen mit zusammen 140 Familien die Erfordernisse berechnet worden waren. Ich muß jedoch betonen, daß die vorliegenden Projekte zur Gründung von Arbeitersiedlungen (Moschwej-Owdim) ausdrücklich nicht genehmigt wurden, aus welchem Grunde auch die ursprüngliche Fassung „Arbeitersiedlungen" in „Arbeitssiedlungen*4 abgeändert wurde. Es wurde vielmehr vorzüglich auf Grund der Einwendungen des Delegierten R a b ausdrücklich festgelegt, daß auch Gruppen wie beispielsweise die Kolonistensöhne, in der Lage sein sollen, sich zu Gruppen nach Art der Moschwej- Owdim zusammenzuschließen und daß solche Projekte ebenso wie die bereits vorliegenden Projekte erst auf Grund einer tatsächlich vorzunehmenden Prüfung durch die Leitung und die Sachverständigen zu genehmigen sein werden. Die konkreten vorliegenden Pläne wurden nicht genehmigt. e) Für Ueberführung von Chaluzim, darunter auch neuen Einwanderern, zur Landwirtschaft, für Okkupationsarbeiten und Vorbereitung des Bodens (Gedud-Awodah u. a.) 70 000 Pfund Ursprünglich war hier eine Ziffer von 90 000 Pfund in Aussicht genommen, wobei mit etwa 600 Chaluzim gerechnet worden war. f) Für Beteiligung an der Ansiedlung von demobilisierten Legionären.............. 20 000 Pfund Hier handelt es sich darum, daß Aussicht besteht, daß von der Regierung die notwendigen Böden ohne Entgelt beigestellt werden. Die 20 000 Pfund sollen die erste Rate einer sich auf mehrere Jahre erstreckenden Ausgabe bilden. g) Für die Jemenitensiedlungen, insbesondere Häuserbau 28 000 Pfund Hier waren ursprünglich bloß 20 000 Pfund in Aussicht genommen. h) Für die Ausbildung von Mädchen in der Landwirtschaft und Hauswirtschaft........... 10 000 Pfund i) Für Aufforstungsarbeiten....... 4 000 Pfund 663

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