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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 625

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 625 (sequence 635)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4925-3481069
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Vizepräsident Dr. Klumel: Wir schreiten zur Abstimmung. Es ist zuerst über die allgemeine Summe von 656 000 Pfund und dann über die einzelnen Punkte abzustimmen, d. h. wir akzeptieren die allgemeine Summe und werden bei den einzelnen Punkten noch abstimmen. Diese können dann vergrößert oder verkleinert werden. Wer für den Antrag der Kommissionn ist, daß man zuerst über die allgemeine Summe von 656 000 Pfund abstimmen soll..... Delegierter Dr. Braude: Heißt das, daß wir darüber abstimmen sollen, ob wir abstimmen sollen, oder heißt das, daß wir schon abstimmen? (Heiterkeit.) Vizepräsident Dr. Klumel: Wer für den Antrag der Kommission ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Der Antrag der Kommission ist abgelehnt. (Rufe: Zur Geschäftsordnung! Der Antrag war doch schon angenommen!) Berichterstatter Dr. Halpern: Herr Vorsitzender, hoher Kongreß! Ich stelle folgende Situation fest. Der von mir deutlich vorgebrachte Antrag wurde angenommen. Dennoch hat der Herr Vorsitzende beliebt, ihn nochmals abzustimmen und er ist jetzt abgelehnt worden. Namens der Finanzkommission beehre ich mich Ihnen mitzuteilen, daß unser Amt beendet ist und ich lege die Frage des Budgets in Ihre Hände. (Lebhafte Zustimmung.) Delegierter Dr. Schmorak: Herr Dr. Halpern hat vollkommen recht! Es hat gar keinen Zweck, eine Finanzkommission zu beauftragen, ein Budget zusammenzustellen und ihr dann in den Rücken zu fallen. Die Summe von Pf. 656 000 hat in erster Linie diese Positionen zu umfassen, die die Finanzkommission vorgebracht hat. Vermehrungen des Budgets kommen erst an die Reihe, wenn der Keren Hajessod die nötigen Mittel aufgebracht hat, d. h. die Positionen der Finanzkommission haben die Priorität vor allen anderen. Vizepräsident Dr. Klumel: Das Wort hat Herr Ussischkin. Mitglied der Exekutive M. Ussischkin: Ich verstehe doch nicht, warum Herr Halpern mit diesem Beschluß unzufrieden ist. Ja, hätte Herr Halpern uns sagen können, daß er die übrigen Einkünfte sicher habe. Ich glaube aber, er kann auch für die 656 000 Pfund nicht garantieren. Die Garantie der Herren ist ideell. Es ist Sache des Kongresses zu beschließen, ob diese oder jene Vergrößerung nötig ist oder nicht. Wenn Sie aber die 656 000 Pfund früher annehmen, dann ist die Sache entschieden, weil man dann nicht sagen kann, man werde von diesen Posten wieder etwas wegnehmen und andere vergößern. Ich glaube, Herr Halpern hat nicht recht. Vizepräsident Dr. Klumel: Herr Dr. Halpern, wir wissen ja noch gar nicht, wie der Beschluß des Kongresses ausfallen wird. Es handelt sich um die formelle Frage. Es ist ja nicht ausgeschlossen, daß die Summe von 656 000 Pfund gar nicht oder nicht erheblich überschritten wird. Deshalb bitte ich Sie, an die Verlesung der einzelnen Posten heranzutreten. Zu Erklärungen haben Sie ja dann später Zeit. Berichterstatter Dr. Halpern: Ich bin selbstverständlich bereit — das ist ja meine Pflicht — die Arbeit des Kongresses soweit als möglich zu fördern. Ich mache Sie 40 625

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