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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 517

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 517 (sequence 527)
Language
German, English, Hebrew
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(Nach einer Pause:) Die Abstimmung ist nicht klar, wir werden also nochmals abstimmen. Wer ist für 2500? (Nach einer Pause:) Wer ist für 2000? (Nach einer Pause:) 2000 ist angenommen. Wir werden jetzt darüber abstimmen, ob die ersten Tausend oder ein Ueberschuß von je 1000 über 2000 zur Wahl eines weiteren Delegierten berechtigen sollen;... Delegierter Locker: Ich habe den Antrag gestellt, daß die ersten 2000 einen Delegierten wählen sollen. Vizepräsident Motzkin: Herr Dr. Margulies, ich frage Sie als Vorsitzenden der Kommission, haben Sie das Prinzip der Londoner Wahlordnung bezüglich der ersten 1000 auch bestritten? Berichterstatter Dr. Margulies: Wir haben eine Durchschnittszahl von 2500 genommen und nur für kleinere Landsmannschaften 1000. Vizepräsident Motzkin: Dann steht folgendes zur Abstimmung: ein Ueberschuß von 1000 berechtigt zur Wahl. (Unruhe.) Wer dafür ist, möge die Hand erheben. (Geschieht.) Gegenprobe! (Nach einer Pause:) Angenommen. Mitglied der Exekutive Lichtheim: Geehrter Kongreß! Sie haben soeben beschlossen, daß je 2000 Wähler einen Delegierten entsenden sollen, außerdem, daß ein Ueberschuß von 1000 auch einen Delegierten wählen kann. Mir ist der Antrag überraschend gekommen; es wurde nicht dafür, nicht dagegen gesprochen. Es wurde so rasch abgestimmt, daß ich mich darüber nicht äußern kann. Ich mache darauf aufmerksam, daß wir auf diese Weise in Zukunft mit einem Kongreß von 700 Delegierten werden rechnen müssen. Berichterstatter Dr. Margulies: In § 27 ist der Jahreskonferenz, bzw. der Instanz, die dann sein wird, das Recht gegeben, daß, wenn durch Anwachsen der Schekelzahler die Wählerschaft zu groß oder durch Sinken derselben diese zu klein werden sollte, eine Aenderung der Ziffer vorzunehmen ist. Damit ist diese Gefahr beseitigt. Vizepräsident Motzkin: Ich bedauere, daß der Berichterstatter der Kommission uns nicht früher darauf aufmerksam gemacht hat. Delegierter Dr. Schachtel: Ich glaube, daß vergessen worden ist, über die Worte „Jahresdurchschnitt der letzten zwei Jahre'4 abzustimmen. Herr Locker hat dagegen gesprochen, ich möchte mich dafür aussprechen. Es ist ein alter Fehler in der Zionistischen Organisation, daß die Agitation für den Schekel immer bloß kurz vor dem Kongreß einsetzt. Das muß einmal aufhören. Das kann nur dadurch erreicht werden, daß ein Jahresdurchschnitt von zwei Jahren maßgebend ist. Vizepräsident Motzkin: Herr Dr. Schachtel erinnert, daß über den Passus, daß die Durchschnittszahl von zwei Jahren maßgebend sein soll, noch nicht abgestimmt worden ist. Wer dafür ist, den bitte ich, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Abgelehnt. (Widerspruch. — Rufe: Zählen!) Wenn der Antrag gestellt 517

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