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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 339

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 339 (sequence 349)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4639-3480783
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hatte, welche fabelhaft lange Wurzeln sie haben — es wurden Wurzeln von 5 m gemessen — die diese Bäume machen, um sich die feuchten Stellen zu suchen, seitdem bin ich bekehrt und glaube jetzt, daß es möglich ist, selbst die Sanddünen mit Bäumen aufzuforsten. Und diese Aufforstung ist sehr wichtig; denn die Dünen wälzen sich langsam in das Land und begraben immer weitere Teile fruchtbarer Erde. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die die Dünen an sich als eine große Schädigung ansehen; denn wir haben es ihnen auch zu verdanken, daß das Land dort, wo sie sind, besonders fruchtbar geworden ist, denn der Sand, der jahraus, jahrein an das Land geweht wird, vermischt sich mit dem schweren Boden des angeschwemmten Landes und bildet so den prachtvollen leichteren Boden Judas, einen Boden, der die Kultur von Mandelpflanzen begünstigt und der auch für Orangenpflanzungen von großer Wichtigkeit ist. Wir brauchen die Dünen daher nicht als direkte Schädigung zu betrachten, aber wir wollen ihnen Halt gebieten, und das geht nur durch die Aufforstung. Es ist also von großer Bedeutung, daß die Baumspenden nicht aufhören, sondern uns in steigendem Maße Gelder zufuhren, und ich kann Sie versichern, ein großer Teil dieses Geldes ist als gute Anlage anzusehen, und wir glauben, daß aus den Baumpflanzungen dem N. F. allmählich große Einnahmen entstehen werden. Eine weitere Form der Aufforstung möchte ich noch kurz erwähnen, die darin besteht, daß man in jenen Landgebieten, welche der N. F. erwirbt, einen kleinen Wald anlegt, der den Siedlungen, die später dort angelegt werden, nützlich sein wird. Auch diese Arbeit wird auf die Dauer dem N. F. nicht Kosten, sondern Erträge bringen. Wir kommen jetzt zum Arbeiterheimstättenfonds. Zur Zeit der letzten Jahreskonferenz hatte dieser noch 11700 Pfund. Davon wurden 8000 Pfund zur Vollendung der Yemenitensiedlungen in verschiedenen Gegenden bestimmt und der Rest für die Reparatur der Ledigenhäuser in Petach Tikwah verwendet. Der N. F. hat beschlossen, diesen Fonds nicht auszudehnen, er wird nicht weiter geführt werden und es wird dadurch eine Lücke entstehen, die anderweitig ausgefüllt werden muß, wodurch, wissen wir noch nicht. Teils werden wir durch Kredite unserer Banken einspringen können, teils werden wir durch Fonds, die ä perdu gezeichnet werden, aushelfen müssen. Der N. F. soll sich mit Kauf und Ameliorationen befassen, dazu gehört aber nicht die Errichtung von Häusern. Wir kommen nun zum städtischen Besitz. Vor der letzten Jahreskonferenz in London besaß der N. F. nur außerordentlich geringen städtischen Besitz. Er besaß nur 3,7 Dunam in Jerusalem — das Terrain, auf dem das Bezalel-Institut steht — und 17 y* Dunam in Jaffa, von denen 15 auf das hebräische Gymnasium und 2Vi auf den Platz für das jüdische Krankenhaus entfielen. Für privates Erbbaurecht hatte der N. F. überhaupt kein Terrain. Aber 22* 339

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