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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 292

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 292 (sequence 302)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4592-3480736
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Vizepräsident Motzkin: Ich bitte, die Plätze einzunehmen und nicht herumzustehen. Sie können die wenigen Minuten, die Sie noch hier weilen, Ruhe halten und dürfen den Kongreß nicht auf diese Weise sprengen. Mitglied des A. C. S. Kaplansky (fortfahrend): ... des jüdisch-sozialistischen Arbeiter-Verbandes Poale-Zion erkläre ich, daß wir nicht für ein Vertrauensvotum stimmen können. Man hat uns nicht die Möglichkeit gegeben, die Formulierung unseres Antrages zu motivieren, und wir werden diese Erklärung in der nächsten Sitzung abgeben. (Lebhafte Unruhe.) Vizepräsident Motzkin: Ich bitte Sie, mir nicht bei meinen Arbeiten zu helfen. Herr Kaplan hat das Wort. Delegierter Elieser Kaplan (Hitachduth, spricht hebräisch): Geehrter Kongreß! Im Permanenzausschuß haben wir die Forderung aufgestellt, die Abstimmung über die Resolution zu vertagen, damit die verschiedenen Gruppen dazu Stellung nehmen können. Leider hat der Permanenzausschuß und die Mehrheit des Kongresses unseren Vorschlag nicht annehmen wollen. Geehrter Kongreß! Wir müssen unter das, was bis jetzt geschehen ist, einen Strich setzen und freie Bahn für die kommende Arbeit schaffen. Die erste Voraussetzung hierzu ist Aufrichtigkeit und Mangel an Voreingenommenheit, und das muß auch für unsere Abstimmung gelten. Es kann nicht unsere Meinung sein...... Vizepräsident Motzkin (unterbrechend): Haben Sie ein Amendement zu stellen? Delegierter E. Kaplan (fortfahrend): Ja. Ich erlaube mir jetzt, unseren Vorschlag zu motivieren. Es handelt sich uns nicht um Personen; sondern um die Art der Führung der Arbeit. Es ist eine Tatsache, daß in drei Jahren nichts gemacht worden ist. Vizepräsident Motzkin: Sie dürfen nur kurz begründen. Nach den langen Debatten über diesen Gegenstand kann man ein Amendement nur kurz begründen. Aber Sie, meine Herren, dürfen den Redner hierbei nicht unterbrechen, sonst wird diese Begründung noch länger dauern. Delegierter E. Kaplan (fortfahrend): Es ist eine Tatsache, daß die zionistische Leitung in der Frage der Immigration nicht mitgeholfen hat. Es ist eine Tatsache, daß die zionistische Leitung Desorganisation hineingetragen hat. Es ist eine Tatsache ..... Delegierter Dr. S. Daiches (England, spricht deutsch): Zur Geschäftsordnung! Er hat kein Recht, hier zu sprechen! Vizepräsident Motzkin: Es ist eine Deklaration und Sie haben kein Recht, die Ausführungen des Redners niederzuschreien. Delegierter E. Kaplan (fortfahrend): Es ist Tatsache, daß die zionistische Leitung nur in den letzten Tagen und Wochen Mut bewiesen hat, und das war im Falle von Amerika. Wir wollen mit der Politik nicht spielen. (Großer Lärm. — Stürmische Schlußrufe.) Ich schlage dem Kongresse folgende Resolution vor. (Rufe: Herunter!) Für Weizmann und Sokolow ..... (Die folgenden Worte 292

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