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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 286

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 286 (sequence 296)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Damaskus sind und sagte, daß an den Spitzen dieses Dreieckes unsere große arabische Arbeit einsetzen muß. Aber eins soll hier noch betont werden: was man auch schreibt und sagt, die ganze politische Arbeit bei Arabern und Nichtarabern hat mich, sage und schreibe achttausend Pfund gekostet. Das ist alles; dafür haben Sie genug. Ich werde von diesem Kongreß, wenn Sie diese Arbeit weiter machen wollen, ein Budget wie für alle andern Arbeiten verlangen. Der Kontakt mit der englischen Regierung ist nach der Meinung einiger Herren ein schlechter, und dabei hat es Herr de Lieme z. B. für notwendig gefunden, von unserem Kollegen Herrn Co wen zu sagen: na ja, was für einen Eindruck kann Herr Co wen auf die englische Regierung machen? Was wissen Sie, Herr de Lieme, darüber? Waren Sie bei der englischen Regierung? Wissen Sie, welchen Eindruck er macht? Und wenn Sie etwas wissen, so war es Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit, zu schweigen. Es war Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit, C o w e n zu stärken und nicht zu schwächen. (Lebhafter Beifall.) Der Vertreter der Zionistischen Organisation, der zur englischen Regierung geht, hat das Vertrauen und muß das Vertrauen haben. (Zustimmung.) Es ist leicht, unsere Männer zu zerfetzen und damit hat man sich hier und noch mehr außerhalb dieses Kongresses in der zionistischen Presse eifrig beschäftigt. Und dann, nachdem Sie Ihre Männer zerfetzt haben, kommen Sie und verlangen von diesen Männern politische Erfolge. Während wir in Paris über die Grenzen verhandelten, über die Sie jetzt klagen, erschienen in einem zionistischen Blättchen zehn Artikel aus der Feder eines Mannes, der eine Autorität in der Bewegung innehat, die uns als englische Agenten, als von England düpiert hinstellten. (Pfui-Rufe.) Rufen Sie nicht Pfui! Diese Artikel brauchte man gerade, um die Grenzangelegenheit zu erschweren. Das war es ja gerade, und ich bitte die Herren von der Rechten und von der Linken, und besonders die Herren, die gute Grenzen verlangen, das zu verstehen, was die französische Regierung Herrn Sokolow erwiderte. Herr Sokolow, Sie werden es mir bestätigen, der Hauptgrund, den die französische Regierung Ihnen angegeben hat, war, daß sie Ihnen sagte: das ist ja nur maskierter englischer Imperialismus, sie benutzen den Zionismus nur, um eine bessere strategische Position zu haben; wir interessieren uns nicht für dieses Territorium, wir wollen es aber den Engländern nicht geben. Als wir sagten, nicht England, sondern wir brauchen diese Grenzen, wir brauchen das Wasser, es ist für die Entwicklung Palästinas notwendig, da brauchte man nur die Artikel Nordaus zu zitieren, um zu beweisen, daß wir Agenten der englischen Regierung seien. So haben wir Stich um Stich bekommen. Sabotiert war die 286

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