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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 116

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 116 (sequence 126)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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als Ausgabe des jüdischen Volksblattes. Das jüdische Volksblatt hat schon vor einigen Wochen diesen Bericht veröffentlicht und wir haben mehrere hundert Exemplare kommen lassen, die nun verkauft werden. Außerdem hat die Exekutive den Bericht schon vor mehreren Wochen als Broschüre drucken lassen und 300 Exemplare hierher bestellt, sie scheinen aber noch nicht eingetroffen zu sein. Vizepräsident Motzkin: Wegen der Kontrolle im Saale möchte ich mitteilen, daß das Kongreß- 6üro angewiesen worden ist, die Verordnung zu treffen, daß alle Delegierten und A. C.-Mitglieder nicht nur beim Betreten des Saales, sondern auch beim Verlassen des Saales ihre Karten vorzeigen. Das ist eine kleine Belästigung für Sie, meine Herren. Ich bitte Sie aber, im Interesse der Ordnung diese Belästigung auf sich zu nehmen. Es ist das einzige Mittel der Kontrolle, das wir haben, sonst müssen wir Kontrollmarken einführen, was noch lästiger ist. Wer die Karte nicht bei sich hat, wird vom Ordner angehalten werden. Wer eine Unregelmäßigkeit mit der Karte begeht, muß es sich gefallen lassen, daß die Karte eingezogen wjrd. Wenn Sie mit dieser Ordnung einverstanden sind (Zustimmung), so bitte ich Sie, sich streng danach zu halten; nur Sie selbst können für Disziplin im Saale sorgen. Ich werde außerdem das Kongreßbüro noch einmal beauftragen, Ihnen Sitze zuzuweisen und darauf zu sehen, daß jede Gruppe ihren bestimmten Platz hat. Es ist schon in der gestrigen Nacht versucht worden, dies durchzuführen, aber die Listen waren noch nicht beisammen. Der Block der allgemeinen Zionisten tritt heute Nachmittag um 5 Uhr im Zimmer 51 zusammen. Die Vertreter der Hitachduth versammeln sich um ^8 Uhr im British Hotel. Sämtliche weiteren Mitteilungen werden am Schlüsse der Sitzung gemacht werden. Wir gehen jetzt in der Generaldebatte weiter. Mitglied des A. C. S. Kaplansky (Poale Zion, jüdisch): Ich hätte eine Frage an das Präsidium und das Aktionscomitee. Es wurde in Aussicht gestellt, daß die Reden Dr. Weizmanns und Sokolows dem Kongresse nicht nur in deutscher und englischer, sondern auch in jüdischer Sprache vorgelegt werden würden, der Sprache, die die Mehrheit der Delegierten versteht. Warum hat das Aktionscomitee dies nicht eingehalten? Mitglied der Exekutive R. Lichtheim (deutsch): Es ist im Aktionscomitee der Wunsch ausgesprochen worden, daß die Reden auch in die jüdische Sprache übersetzt würden. Es wurde darauf Herrn Kaplansky von Herrn Sokolow erwidert, daß die Reden auch in jüdischer Sprache veröffentlicht werden würden, wenn Herr Kaplansky es übernehmen wolle, für die jüdische Uebersetzung zu sorgen. Es ist nicht beschlossen worden, daß sämtliche Reden in jüdischer Sprache vom Kongreßbüro verteilt werden müssen, auch nicht die Eröffnungsreden. Im Uebrigen bitte ich Sie, bei allen solchen Dingen die technischen Schwierigkeiten zu berücksichtigen. Bedenken Sie, welche Belastung es ist, alles in 3 Sprachen zu bringen. Wir sind ja nicht zusammengekommen, um sämtliche Sprachen zu berücksichtigen, sondern um uns zu verständigen. Vizepräsident Motzkin: Diese ganze Sache hätte ebensogut nach Schluß der Sitzung ausgetragen werden können. Der Kongreß war damit einverstanden, daß wir die Generaldebatte fortsetzen. Das Wort in der Generaldebatte hat Herr Berlin. 116

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