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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 97

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 97 (sequence 107)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4397-3480541
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Vizepräsident Motzkin: Meine Herren! Wir können über diese Frage nicht eine endlose Liste von Rednern anhören. Es haben bereits zwei Herren dagegen gesprochen, nun kann noch einer dafür sprechen. Damit ist dann die Sache erledigt. Ich habe nicht meinen persönlichen Vorschlag vorgebracht, sondern den Vorschlag der Prager Aktionscomitee-Sitzung. Delegierter Leon Levite (Polen, deutsch): Wir müssen eine gewisse Ordnung in die Debatte bringen. Ein Chaos hat keinen Sinn. Es ist im Interesse unserer Verhandlungen, daß die Ordnung eingehalten werde, die das Aktionscomitee in Prag vorgeschlagen hat. Es ist viel logischer: die ersten Redner werden sich aussprechen und dann kommen die zweiten Redner. Es steht jeder Gruppe frei, einen Redner zu stellen. (Andauernde lebhafte Unruhe und Zwischenrufe.) Vizepräsident Motzkin: Es wird seitens des stenographischen Dienstes gewünscht, daß die Herren von der Rednertribüne aus sprechen. Delegierter Caisermann (Kanada, englisch): Meine Frage ist, ob die kanadische Landsmannschaft, welche 5 Mitglieder zählt, zu Wort kommen kann oder nicht. Vizepräsident Motzkin: Wir werden uns bemühen, keine Geschäftsordnungsdebatten, sondern sachliche Debatten zu halten, dann können Sie sicher sein, daß alle Föderationen zu Wort kommen. Delegierter Schapiro (Palästina, hebräisch): Um einerseits die Redefreiheit zu wahren und andererseits keine uferlosen Debatten heraufzubeschwören, schlage ich vor, daß jeder Gruppe das Recht erteilt werde, einen Generalredner zur Debatte zu entsenden. Ein Delegierter: Ich frage, ob ein individueller Delegierter ein Recht hat, zu sprechen oder ob wir es hier mit einer Maschine zu tun haben. Vizepräsident Motzkin: Die individuellen Redner werden nach den Gruppenrednern kommen. Es ist der Antrag gestellt worden, die Debatte über diese Frage zu schließen. Wer dafür ist, bitte ich die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Geschieht.) Der Antrag ist angenommen. Wir kommen jetzt zur Abstimmung über folgenden Antrag: 1. Die Gruppen von 20 und darüber sollen zunächst das Wort für je einen Redner haben, dann kommen die kleineren Gruppen und dann kommen die individuellen Redner. Ein zweiter Antrag geht dahin, daß, damit die Möglichkeit für alle gewahrt bleibe, die Redezeit nicht über eine halbe Stunde betragen soll. Wir werden zuerst über den zweiten Antrag abstimmen, weil von der Annahme oder Ablehnung desselben auch die Annahme oder Ablehnung des ersten Antrages abhängt. Wer ist dafür, daß die Redezeit nicht über eine halbe Stunde betragen soll? (Abstimmung.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Geschieht.) Der Antrag ist angenommen. Wer dafür ist, daß zuerst die Redner der Gruppen, Richtungen und Fraktionen zum Worte kommen, die über 20 Mitglieder haben, möge

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