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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 66

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921
Date
1922-01-01
Page
Seite 66 (sequence 76)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476278--4366-3480510
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ist nicht Großrumänien, sondern Altrumänien. Es sind Proteste eingelaufen, welche verschiedenes an dem Wahlverfahren kritisieren. Der Legitimationsausschuß hat auch tatsächlich gefunden, daß verschiedene Vorgänge stattgefunden haben, die nicht ganz in Ordnung waren. Insbesondere hat er konstatiert, daß durch einen allerdings aufgeklärten Irrtum der Hauptwahlkommission vor der Wahl proklamiert worden ist, es seien 10 Mandate zu besetzen, es waren aber nachher nur acht zu besetzen; gewisse Kandidaten fühlen sich dadurch benachteiligt, indem sie behaupten, daß die Wähler, wenn nur 8 Mandate zu besetzen waren, anderen keine Stimme gegeben hätten und daß sie dann vorgerückt wären. Außerdem hat der Legitimationsausschuß ein Protokoll aus Krajova bekommen, welches ihm kein Vertrauen eingeflößt hat. Er hat daher beschlossen, diese Stimmen aus Krajova nicht zu berücksichtigen. Das Wahlergebnis ändert sich dadurch nicht und ich beantrage daher, diese 8 Mandate zu verifizieren. Der Legitimationsausschuß spricht gleichzeitig aus, er bedauere es, daß durch die Angabe, daß 10 statt 8 Mandate zu besetzen sind, sich vielleicht irgendwelche Wähler in einem Irrtum befunden haben. Präsident Sokolow: Wir werden abstimmen. Wer für den Antrag isf, möge die Hand erheben. (Geschieht.) Gegenprobe! (Nach einer Pause): Angenommen. Berichterstatter Dr. Margulies: Im Falle Südafrika hat sich der Legitimationsausschuß, wie ich gleich bemerken will, in einer Situation befunden, die, sagen wir, seine Verpflichtung, streng nach dem Rechte zu gehen, auf eine sehr harte Probe gestellt hat. In Südafrika sind 8500 Schekel gesammelt worden. Aber während die Schekel in Südafrika zu 5 Shilling gesammelt worden sind, sind sie in den englischen Ländern zu 2^ Shilling gesammelt worden. Die Südwestafrikaner behaupten daher nicht ohne Grund, daß, da sie in kongreßlosen Jahren 18 000 und 13 000 Schekel hatten, die diesjährige Schekelzahl bloß infolge der Erhöhung des Schekelpreises so niedrig geblieben ist. Sie haben gebeten, man möge ihre Zahlung so anrechnen, wie in dem letzten kongreßlosen Jahre, nämlich zu 13 000 Schekel. Der Legitimationsausschuß hat geglaubt, einen solchen Antrag nicht stellen zu können, weil er gegen die Verfassung ist, er hat diesen Beschluß mit Bedauern gefaßt, weil er weiß, was die südafrikanische Landsmannschaft für unsere Organisation bedeutet. Er kann aber nichts anderes tun, als dem Kongresse zu empfehlen, nur 6 Delegierte als gewählt zu verifizieren, dagegen die zwei anderen Mandate zu kassieren. Präsident Sokotow: Wir schreiten zur Abstimmung. Wer für den Antrag ist, möge die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause): Der Antrag des Legitimationsausschusses ist abgelehnt. (Beifall.) Berichterstatter Dr. Margulies: In der Schweiz sind 962 Schekel gesammelt worden. Diese Zahl reicht nicht aus, um einen Delegierten zu wählen. Es sind aber in der Schweiz in der letzten Zeit derartig krisenhafte Zustände gewesen, daß der Legitimationsausschuß geglaubt hat, Ihnen in diesem einen Falle empfehlen zu sollen, daß sie die fehlenden 38 Schekel als vorhanden betrachten. Sie sind wahrscheinlich sogar schon vorhanden. Der Legitimationsausschuß empfiehlt Ihnen nun, Sie möchten von Ihrem Rechte der Gnade Gebrauch machen und im Falle der Schweiz den einen Delegierten verifizieren. 66

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