Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 11 (1914) Wien, 2. bis 9. September 1913
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 266)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3476254-3476276--4178-3480321- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 259 - Und zum Schlüsse noch eines. Im Herzl-Wald in Hulda steht ein kleines Haus, das man das „Herzl-Haus" genannt hat und aus dem man einmal ein Herzl-Museum machen wollte. Dieses Haus befindet sich in einem solch unbeschreiblichen Zustande der Verwahrlosung, daß sich jedem Besucher bei seinem Anblick das Herz zusammenkrampft. Mit einer kleinen Ausgabe von jährlich einigen hundert Franken könnte man das Haus in einem anständigen Zustande erhalten. Ich appelliere an Sie, Hoher Kongreß, schon aus Ehrfurcht vor dem uns allen geliebten Namen, den das Haus trägt, diesem Zustand ein Ende zu machen. (Leb^ hafter Beifall.) Präsident Wolffsohn: Es liegen Anträge vor auf Schluß der Rednerliste und Wahl von vier Generalrednern. Es sind noch folgende Herren vorgemerkt (liest): Bogratschow, Prof. Ornstein, Fischmann, Dr. Mossinsohn, Dr. Zlocisti, Dr. Mase, Scheinkin, Pasmanik, Dr. Spitzer, Leibowitsch, Adler, I. Wolff, Pewsner, Kaplansky, Ben Zwi, Schochat, Dr. Hausmann, Dr. Glücksohn, j. Cowen, S. Epstein, Rosenbaum, A. Moses, B. A. Goldberg, Abr. Goldberg, L. Jaffe, Brainin, L. Levite, Rosow, Idelsohn. Brutzkus, Bergmann, Finkelmann, Sanukow, Bruck, Lewinski, Schapira, Wilensky, Neufach, Th. Epstein, Schapira, Benjamin, Hurwitz, Cohn, Klausner, Simon, Goldberg (Amerika), Dr. Strauß, I. Strauß, E. Goitein, Schulmann, Lipski. A. Goldschmidt, Ehrenreich, Ben Lezion, Fürst, Scheror, Dr. Rosenfeld, Schipper, Chasanowitsch, Herz^ Reiß, Schußheim, Florentin, Dr. Halpern,~ Heldengräber, Dr. Bierer, Stricker, M. Grünberg, Gordon, Kaplan, Ahronowitz, Twerski, Wilkanski, SmelianskL. — (Zwischenrufe des Del. Aronowitsch.) Es gibt keine Debatte darüber. Ich werde es so machen, wie bei den Generalrednern. Wer dafür ist, daß die Rednerliste geschlossen wird und Generalredner gewählt werden, den bitte ich die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist mit wenigen Stimmen dagegen angenommen. Jetzt liegt der Vorschlag vor, vier Generalredner zu wählen. (Kaplansky: Acht.) Nun, geehrter Kongreß, ich wollte insbesondere unseren Arbeitervertretern, den Poale Zion und den Hapoel Hazair unbedingt je einen Redner geben. Ich möchte daher bitten, sich darauf zu einigen, daß wir sechs Generalredner wählen, davon zwei von den Poalim. Ferner wäre über den Antrag abzustimmen, die Redezeit der Generalredner auf 20 Minuten zu beschränken und dadurch einige Generalredner mehr zu wählen. Wir haben noch ziemlich viel Arbeit. Wir müssen die Arbeit des Kongresses bis morgen Abend, resp. morgen Nacht erledigen und ich bitte Sie daher, sich darüber so zu verständigen, daß sechs oder höchstens acht Redner gewählt werden. Wer dafür ist, daß die Generalredner in ihrer Redezeit auf 20 Minuten beschränkt werden, erhebe die Hand (geschieht). Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist mit überaus großer Majorität angenommen. Wer dafür ist, daß sechs Generalredner gewählt werden . . . (Kaplansky macht einen Zwischenruf). Herr Kaplansky, der weitestgehende Antrag ist sechs! Del. Kaplansky: Der Antrag auf Beschränkung der Redezeit ist unter der Voraussetzung angenommen worden, daß mehr Redner gewählt werden. Präsident Wolffsohn: Ich bitte auf hebräisch zu übersetzen, daß sechs und acht Redner beantragt sind, und daß sechs der weitestgehende 17*