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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1911-01-01 · 10 (1911) Basel, 9. bis 15. August 1911 · p. Seite 185

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
10 (1911) Basel, 9. bis 15. August 1911
Date
1911-01-01
Page
Seite 185 (sequence 185)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 185 — in gewisser Beziehungangenehme Ausnahmestellung, weiterzugehen, als Sie es von anderen verlangen, und ich habe Ihnen sozusagen die Mittel mitgebracht und will Ihnen sagen, worin sie bestehen. (Präsident W o 1 f t - söhn: Hört! hört!) Gut, Herr Wolf f söhn. Ich wende mich an Herrn Wolffsohn hauptsächlich, der so viel davon gesprochen hat, wie wir die Mittel für die vergangene und auch — das muß zu seiner Ehre gesagt werden — für die künftige Leitung herbeischaffen sollen. Ich geben Ihnen einen Weg, der Ihre Einnahmen um ein volles Drittel zu verbessern in der Lage ist. Der Weg ist furchtbar einfach. Sie werden vielleicht lachen (lebhafte Heiterkeit). Vizepräsident Dr. Bodenheimer: Ich bitte um Ruhe. Sie lachen ja schon vorher! Del. Trietsch: Das Drittel ist aber doch da. Meine Damen und Herren: Bestimmen Sie einfach den nächsten Kongreß auf Neujahr 1913, dann haben Sie in lVo Jahren zwei jahres-Sammlungen von Schekeln und dergl. Das haben Sie für einen Zeitraum von liA Jahren. Beschließen Sie dann auf dem nächsten Kongresse, den folgenden Kongreß, also den 12., wieder auf li/o Jahre später und dann — schlage ich Ihnen vor — kehren Sie zu der jährlichen Kongreßperiode zurück, die uns an und für sich, wie alle unsere Fachleute der Finanzen bestätigen werden, eine wesentlich höhere Einnahme bringt. Die jährlichen Kongresse sind aufgegeben worden, weil sie uns bei der Dürftigkeit des nur diplomatischen Zionismus alljährlich nicht genug zu bieten in der Lage waren. Die neue Arbeit in Palästina ist aber immerhin schon etwas. Und ich glaube und hoffe ernstlich, daß d i e Leitung, die nun in ihre Rechte tritt, von Anfang an, vom ersten Tage an merklich intensiver arbeiten wird. Wenn Sie nicht zum Spaße die Emigrationsfrage auf die Tagesordnung dieses Kongresses gestellt haben, sondern um eine wirkliche Arbeit, nicht in einer Zukunft, sondern von heute an zu leisten, so werden Sie uns jedenfalls in U/p Jahren viel zu sagen haben und weiterhin noch mehr, und es wird uns in Anbetracht der vielen Arbeit lange vorkommen, wenn wir nur jährliche Kongresse haben werden. Wie gesagt, die Mittel haben Sie dadurch, daß Sie die Einnahmen von 2 Jahren in Ii'2 Jahren aufbringen. Und es gibt noch ein Mittel. Dieses Mittel ist nicht von mir erfunden. Ich betone sehr gerne, daß es sich hier um eines meiner Adoptivkinder handelt, um die „Ablösung des Schekels durch eine einmalige Zahlung" Die Sache ist schon mehrfach vorgeschlagen worden, und es ist kein Grund, daß wir heute nicht . . . Vizepräsident Dr. Bodenheimer: Ich glaube, diese Dinge gehören zur Finanzfrage. Del. Trietsch: Die Beschaffung der Mittel auch für das Emigrationsamt? Vizepräsident Dr. Bodenheimer: Wenn Si-e von dem Mittel des des Emigrationsamtes reden, können Sie hier weiter sprechen, wenn Sie aber von den Mitteln reden, womit Sie es schaffen wollen, so gehört das in die Finanzfrage. Del. Trietsch: Ich werde das sagen, was ich sagen wollte, und dann hinzufügen: Davon können die Kosten des Emigrationsamtes reichlich gedeckt werden. Das wird dann genügen. Es wird viel davon gesprochen, auf welche Weise das Geld zusammenzubringen sei, und man macht einen Unterschied zwischen reich und arm, etwas, was mir nicht sehr sympathisch ist, das ist klar. Ich ■will Ihnen eine Minimalziffer nennen, nicht antragsweise, Sie mögen eine andere Ziffer bestimmen. Ich nehme den Betrag von 20 Mark. Wenn Sie heute die 20 Mark in eine Bank hineintragen — die Deutsche Bank oder

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