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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1910-01-01 · 9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909 · p. Seite 461

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
9 (1910) Hamburg, 26. bis 30. Dezember 1909
Date
1910-01-01
Page
Seite 461 (sequence 461)
Language
German, English, Hebrew
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— 461 — Hoffentlich findet sieh ein Verehrer Herzls resp. ein Verein oder Klub, der die Ausgestaltung des Herzlhauses und Herzlparks sowie die Pflege des letztern auf sich nimmt. Der Herzlwald wird in einzelne Haine von je 1000 Bäumen, die Haine wieder in Gärten von je 100 Bäumen geteilt werden. Ein Buch, in welchem die einzelnen Haine, Gärten und Baumreihen verzeichnet sind, wird die Namen der Spender von Ölbäumen in der Weise angeben, daß jeder Spender den mit seiner Gabe gepflanzten Baum auffinden kann. Der zweite Wald bei Beth Arif soll gleichfalls innerhalb dreier Jahre mit 15 000 Ölbäumen bepflanzt werden. Der schon vor einigen Jahren gepflanzte, 1100 Bäume umfassende Goldberghain bei Chedera (110 Dunam') macht gute Fortschritte, und auch für einen zukünftigen dritten Wald in Galiläa, dessen genaue Lage noch unbestimmt ist, sind schon nicht unbedeutende Geldmittel beisammen. Die Palestine Land Development Company legt hier für Rechnung der Ölbaumspende schon eine Baumschule an, während der Nationalfonds sich nach einem passenden hierfür zu kaufenden Land umsieht. Hoffentlich wird es möglich sein, auch dort schon bis zum Jahre 1912 12—15000 Ölbäume anzupflanzen, so daß der Verein dann bereits über ca. 50 000 Olivenbäume und 10—20 000 andere Fruchtbäume verfügen wird. Auch die Organisation der Ölbaumspende hat große Fortschritte gemacht. Das Große Aktionskomitee hat während seiner Sitzung am 6. Januar 1908 die Gründung eines eingetragenen Vereins mit dem Sitz in Berlin beschlossen, und seitdem ist die langwierige Arbeit, seine bis zum 1. Dezember 1909 gesammelten Bäume in die Bücher einzutragen und für die seit Gründung des Vereins gesammelten Bäume auch Quittungskarten resp. Diplome zu verschicken, zum Abschluß gebracht. Alle diese Erfolge sind erzielt mit äußerst geringen Kosten und ohne Agitation, die sich übrigens auch schon aus dem Grunde verbietet, weil der Verein ja doch die Verpflichtung übernimmt, für je 6.— J6, abzüglich der 5°/o Provision der Sammelstellen, einen Baum zu pflanzen und bis zum Ertrag zu unterhalten, was nur bei äußerster Sparsamkeit möglich ist. Die gesamten Ausgaben des Vereins Ölbaumspende für die Pflanzungen in Palästina betrugen bis zum 30. September 1909: für Chedera.....,........ Frs. 4534.96 „ Beth Arif (einschl. 4463 Frs. Arbeitslohn für Tiefpflügen im Herbst 1909)........;; 13 938.41;; Hulda (darunter Frs. 12 389.28 für Gebäude, „ 1 678.45 „ Inventar, „ 2 515.— „ Tiefpflügen). . . . . „ 17 416.93 Frs. 35 890.30

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