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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 351

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 351 (sequence 349)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2926-3479066
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— 351 — nächste Verwaltungsperiode auf Grund einer motivierten Vorlage zwei Monate vor dem Kongreß bekanntgegeben werden muß. Was den Kongreß betrifft, sind wir der Meinung gewesen, daß an den Beratungen nicht nur die gewählten Delegierten teilnehmen müssen, sondern auch alle zur Teilnahme an der Jahreskonferenz Berechtigten, mit einigen Ausnahmen, über die Sie nachher etwas hören werden, jedoch lediglich mit beratender Stimme. Es erübrigt noch hinzuzufügen, daß die Herren, welche dem. Kongresse Vorlagen machen, auch in der Lage sein müssen, diese Vorlagen zu verteidigen. Ferner haben wir bezüglich der Wahlen zum Kongreß den neuen Grundsatz aufgestellt, daß die Wahlen der Delegierten nicht nur zu dem einen fixierten Kongreß erfolgen sollen, sondern daß diese Wahlen ihre Giltigkeit für die Dauer von zwei Jahren behalten. Mit anderen Worten: wenn das A. C. sich veranlaßt sieht, im Laufe der zwei Jahre einen äußerordentlichen Kongreß einzuberufen, gelten die alten Wahlen. Es kann gerade bei solchen Gelegenheiten vorkommen, daß mit kurzer Frist ein solcher Kongreß einberufen werden soll. Anderseits erschien es aber aus allgemeinen Prinzipien nicht angängig, es dem A. C. zu überlassen, ob es neue Wahlen anordnen will oder nicht. Bezüglich des Schekel unserer Partei sind wir zu dem Vorschlage gelangt, der Kongreß möge endlich beschließen, daß grundsätzlich der volle Schekel abgeführt werden soll. (Beifall.) Jedoch wird dem A. C. freigestellt, 'den einzelnen Landsmannschaften Beihilfen zu gewähren, mit anderen Worten, es ist den Landesorganisationen und Föderationen nicht mehr gestattet, wie bisher, Abzüge zu machen und zu sagen: „zunächst kommen unsere Bedürfnisse, und was wir erübrigen, bekommt das A. G",' sondern jetzt wird es umgekehrt sein, das A. C. hat zu prüfen: können wir den Landesorganisationen, nachdem unsere Bedürfnisse gedeckt sind, etwas abgeben oder nicht? Ferner haben wir beschlossen, Ihnen zu empfehlen, den Schekel in den einzelnen Ländern endlich Wirklich gleichmäßig der Höhe nach, zu gestalten. Es war' von der Erhöhung des Schekel viel 'die Rede. Es lagen Anträge vor, wir konnten uns aber nicht entschließen, mit Rücksicht auf die Erklärungen der Vertreter einzelner sehr bedeutsamer Landesorganisationen, eine bedeutende Erhöhimg der Schekel vorzunehmen. Wir werden Ihnen vorschlagen, Sätze von 1 Mark oder 1,25 Franc uswr. überall zugrunde zu legen. Dem Legitimationsausschusse sind bis jetzt lediglich Befugnisse, aber keinerlei Pflichten übertragen. Wir sind der Meinung gewesen, daß, wenn wir die Bedeutung unserer Kon-

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