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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 314

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 314 (sequence 312)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2889-3479029
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— 314 — eine iGranate aus früheren Zeiten, wo noch die Trümmer als Ballast eingewickelt, mitgenommen worden waren. Und als das Luftschiff immer höher kreiste, war der Ballast nicht mehr notwendig, er wurde heruntergelassen und wir konnten noch mit ziemlich lesbaren Lettern auf der Hülle sehen: Palästina1 programm. Als wir näher hinsahen, erblickten wir Fragmente, die ahnen ließen, was dieses Programm bedeutete.. Das waren „wissenschaftliche Studien in Palästina", — und gewiß ein angenehmes Wort, denn will sind immer für; wissenschaftliche Betätigung und wir zweifeln auch nicht, daß unsere Bewegung sich damit zu befassen haben wird und mit wissenschaftlichen Studien sich befassen soll. Sie hat es auch 'getan. In der ersten Zeit des Bestehens unserer Palästinakommission war ja die wissenschaftliche Untersuchung von Palästina das Hauptprogramm. Also: aus dieser Periode werden wahrscheinlich diese Trümmer einer Bombe herstammen, aber daß es jetzt noch der erste und wesentlichste Teil unseres Palästinaprogramms sein soll, das glauben doch wohl nur solche, die eben — hoch in den Wolken sich befinden. Das! 'zweite Wort, das ich fand, hatte schon einen ganz irdischen Klang, das Wort: „Konzessionen". Wir sollen Konzessionen erwerben. Wahrhaftig, wer freut sich nicht bei der Idee: wir sollen nicht den einen Charter, sondern viele Konzessionen erwerben? Das war ein ganz irdischer Klang, — aber dann brach es ah. Denn was nötig ist, um Konzessionen zu erwerben, was man haben muß, wenn man Konzessionen erworben hat, darüber, fehlte in der Umhüllung jede Spur. Konzessionen erwerben für Hafenbauten, Straßen, Eisenbahnen usw. ist sehr schön; aber es kostet viel Geld und wenn man die Konzessionen hat und sie werden nicht benutzt, dann rosten und, verschimmeln sie und verlieren allen Wert. Wir haben doch außer dem Nationalfonds, der für so etwas nicht zugänglich ist, nui" noch die Bank und ich mödhte wohl die Herren Direktoren fragen, was sie sagen würden, wenn wir eines Tages kämen und sagten: wir können den Hafen in Jaffa bauen, wir brauchen nur zwei Millionen, so billig werden wir ihn nie mehr bekommen. Da wird es heißen, wenn ihr die Konzession habt, stecken wir sie ins Portefeuille; es*ist doch besser als die Konsols. Konzessionen ohne eine Organisation, dieselben auszuführen, haben nämlich keinen praktischen Wert. Will man Konzessionen haben, so muß man wissen, was man damit anfangen soll; Sie haben wohl natürlich einen finanziellen Wert, man könnte sie vielleicht für drei Millionen verkaufen. Aber an wen? An englische, französische, belgische, griechische oder ägyptische Konsortien. Wir wollen aber doch jüdische Konsortien haben. Wie sollen wir also uns um Konzessionen be*

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