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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 296

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 296 (sequence 294)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2871-3479011
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— 296 — Das ist dieselbe Chalukapolitik, die wir vor Jahren gehabt haben (Beifall und Händeklatschen bei einem Teil d. D.). Der Nationalfonds ist für eine große Zeit und eine groß ei Gelegenheit gemacht worden, und da dürfen Sie nicht mit dem Nationalfonds so umspringen, wie in den meisten Köpfen die Absicht besteht. Man sagt uns immer, wir müssen das, was in Palästina besteht, uns erhalten! Aber mit der größten Vorsicht, und wir müssen, wenn es nötig ist, wenn es in Palästina mit einigen Unternehmungen, die wir gemacht haben, nicht gut geht, verstehen, diese auch opfern zu können. Das ist richtige Politik. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen bei einem Teil d. D.) Hoher Kongreß! Als Doktor Nordau vor einigen Tagen hier stand, umjubelt von Ihnen, wie der Geist des jungen, Judentums und einen Schrei in die ganze Welt gerichtet hat, bleich vor der Größe des Augenblickes, in dem wir uns befanden, und nach dem gerufen hat, was uns seit Jahrtausenden verweigert wird, nach Gerechtigkeit für unser Volk, ein Appell, der weit über alle Lande gehört worden ist: ich frage Sie, meine sehr verehrten Damen und "Herren, haben Sie sich da gefragt, ob der Appell auch nicht an Sie gerichtet ist? Ich frage Sie, haben Sie sich in dem Momente, wo endlich einmal andere Völker und Staaten das geben wollen, worauf wir ein Anrecht haben und worum wir gar nicht betteln wollen, ich frage Sie, haben Sie sich gefragt, ob Sie wirklich für diesen Moment der Gerechtigkeit auch schon vorbereitet sind? Haben Sie sich gefragt, ob unsere nationale Bewegung wirklich das Judentum in seiner ganzen Größe darstellt? Ob sie eine Bewegung der ganzen Nation ist? Das wäre die richtige Antwort auf den Appell gewesen, den Nordau an die Außenstehenden und uns, die Innenstehenden, gerichtet hat. Wir müssen uns ehrlich gestehen, wir sind noch nicht die Bewegung der ganzen Nation, wir müssen uns ehrlich gestehen, daß noch viele nicht mit uns gehen, welche noch mit uns gehen würden, wenn nicht dieser Geist der Intoleranz! gegen diejenigen bei uns herrschen würde, welche nicht derselben Ansicht mit uns sind (Widerspruch, Beifall und Händeklatschen bei einem Teil der D.). Das ist derselbe Geist, das ist dieselbe Kette und das sind dieselben kleinen Ring'e dieser; Kette, welche bewirkt haben, daß hier oben auf unserer Tribüne nicht jene Männer sitzen, welche in der ersten Stunde den Enthusiasmus uns zugeführt hat (lebhafter Beifall und Händeklatschen). Wo sind die Mandelstamm, wo sind die Jassinowski, wo sind überhaupt die Männer, die in erster Stunde ,an der Seite Herzls gestanden sind? (Stürmischer Beifall, Lärm und lebhafter Widerspruch.) Wo sind alle diejenigen? (Ruf: In

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