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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 280

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 280 (sequence 278)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2855-3478995
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— 280 — und überhaupt hinkommen wollen. Es muß überhaupt ein Bureau existieren behufs Arbeitsvermittlung für diejenigen, die Arbeit suchen, es müssen auch, und in dieser Hinsicht ist eine' große Vernachlässigung z!u beklagen, in vielen Ländern Europas Gesellschaften gegründet werden, welche trachten die Touristen aus der ganzen Welt, und zwar nicht nur Juden, nach Palästina zu bringen. Sie sollen sehen, wie wir auf unserem Boden arbeiten, sie sollen aus eigener Ansicht unser Land kennen lernen, und wenn sich der Touristenverkehr nach Palästina heben wird, wird sich auch unsere Sache heben. Natürlich müssen auch Schulen gegründet werden, und ich unterschreibe alles, was diesfalls unser Freund Lewin gesagt hat. Es muß auch die Geschäftsführung der Bank geändert werden, da sind entschieden große Fehler geschehen. Ich sage nicht, daß die Bank schlechte Geschäfte macht. Aber sie wurde ursprünglich gegründet, um unserem Lande und unserem Volke zu helfen. (Beifall.) Darum wende ich mich an die Leitung der Bank« Sie soll aufhören, Geschäfte in Europa zu machen, sie soll, und zwar nicht nur ihre Filialen, sondern gerade das Hauptinstitut, in Palästina Geschäfte machen, und ich als Z ionist meine, unsere Bank soll nicht die letzte in London, sondern die erste in Jaffa sein. (Lebhafter Beifall.) Und wenn schon unsere Bank schlechte Geschäfte macht, indem sie bloß 2—21/2% Dividende gibt, so möchte ich wenigstens wollen, daß wir wissen, daß unsere Brüder in Palästina etwas davon haben. Ich unterschreibe vollkommen, was die Palästinakommission von uns wünscht, daß nämlich 25% aller Einnahmen des! A. C. dieser praktischen Arbeit der Palästinakommission zugewendet werden und mache es dem früheren A. C. zum Vorwurf, daß es diese Kommission, die nicht nur die wichtigste, sondern heute vielleicht die einzig richtige Kommission unserer Bewegung ist, stiefmütterlich behandelt hat. (Lebhafter Beifall.) Auch außerhalb Palästinas soll Propaganda gemacht werden für Palästina, und in allen Städten Europas, auch in Amerika solleri Palästinaausstellungen veranstaltet werden. Es werden dadurch viele Leute hinkommen, welche die Produkte kaufen und das Land wird dadurch geschäftlich und moralisch gewinnen. Es müssen auch Zeitschriften über Palästina entstehen, es muß in jeder Hinsicht Propaganda gemacht werden, und wenn wir nur im Rahmen dessen, was heute gestattet ist, arbeiten:!und 'wenn wir nur für die 100 000 Juden, die dort sitzen und materiell verkümmern, eine Basis schaffen, haben wir für ein Jahrzehnt genug getan, ohne uns mit. hoher Politik zu befassen. (Beifall.) Aus zwei Gründen ist die Arbeit in

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