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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 250

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 250 (sequence 248)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2825-3478965
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— 250 — in der Ausführung des zionistischen Landprogrammsj welches ist : :> die K o.nzentratiö n d e r jüdischen Wander u n g i n :Pa las tin a und seinen Nachbarländern. . : Ich bin so ziemlich am Schluß und möchte Sie noch auf eine Sache aufmerksam machen . . . 1 (Präs. W o 1 f f s ö h n gibt das Glockenzeichen.) Pardon, noch eine Minute! Ich möchte Sie auf eine - Sache aufmerksam machen, von der es ab hängt, ob dies er KoIigr eß Fol ge n haben soll in uns erm Sinne oder nicht- Der. Nutzen, den die Kongreßbeschlüsse bringen sollen, hängt davon ab, daß ' wir g e e i g ii e t e Personen mit ihrer DurcMührung betrauen. Das: beste Programm kann durch ungeeignete Exekutiyorgäne zunichte gemacht werden; d a g e g e n kann der Kongreß sich nicht schützen. Wird aber eine g u t e Leitung gewählt, eine Leitung, die s e lb s t w i 11, wäs der Kong reß.wi 11, dann ist in der denkbar besten Weise die Durchführung der Beschlüsse gewährleistet. Darum liegt hier die Entscheidung, — besonders in der Pal äs t i n a - F rag e. Treffen Sie daher die Wahlen mit größter Vorsicht und nicht mit Bdfallsstürmen bei jeder Namensnennung, sondern, prüfen Sie jeden einzelnen Fall und wählen Sie nicht einen ^Mann, dessen Haltung in der Palästina^ Frage man nicht. genau kennt, unci nicht nur nach dem, was man heute von ihm hört, sondern nach: dem:; was Sie an ihm viele Jahre hindurch beobachtet haben. (Beffall.) ... Ich, empfehle Ihnen, wählen Sie lieber wenige Sichere, als viele Unsichere . . .; .. \ ■; :■■ Präs. Wolffsohn: Herr Trietsch, wir werden noch über Wahlen, und Organisation sprechen. Ich glaube, es ' wäre angebracht, Ihre jetzigen Ausführungen lieber dort vorzubringen, als hier bei der Palästina-Fr äg e.„ Del. Trietsch: Ich wollte nur darauf hinweisen . ... . ,Präs. Wolffsohn: Ich' befürchtete, Sie könnten jetzt schon positive Vorschläge machen, deshalb habe ich Sie aufmerksam gemacht. Del. Trietsch: Die Befürchtung war unbegründet. Ich wollte nur darauf hinweisen, daß alles, was wir hier beschließen, n i c h t s wert ist, wenn, wir nicht die Leitung s o einrichten, daß sie den Bestimmungen des Kongresses entspricht. Wir können von niemanden ein Opfer der Ge-j sinnung verlangen (Zustimmung), wir müssen also solche Männer wählen, - die auch ihrer Gesinnung nach geeignet sind, die Beschlüsse des Kongresses auszuführen. (Lebhafter Beifall.) Präs. Wolffsohn: Es liegt ein Antrag vor von Dr. F r i e d e m a n n und Genossen, dahingehend, die Redezeit auf zehn Minuten zu beschränken., (Lebhafter Widerspruch und Lärm.) Del. Lewin Epstein: Wir sind nicht hierher gekommen, um bloß schöne Reden anzuhören; wir haben unter uns so viel glänzende Redner^ daß, wenn jeder davon eine Probe abgeben wollte, wir monatelang hier sitzen würden, ohne etwas zu schaffen. Eine Probe haben Sie ja schon gesehen an Herrn Trietsch. Ich schlage daher vor, die Resolution des Palästina-Ausschusses einzeln zu diskutieren und darüber abzustimmen; und ferner darüber zu sprechen, wie wir die Mittel dafür beschaffen sollen. Präs. Wolffsohn: Sie stellen den Antrag auf Schluß der Generaldebatte. Del. Lewin Epstein: Jawohl! Del. Schnelling: Wir sind aus allen Landern der Erde hierhergekommen, nicht allein, um abzustimmen und dann nach Hause zu: gehen. Wir wollen wissen, wofür wir stimmen, sonst können wir gleich fortgehen. Ich bin gegen jede Einschränkung) der Redezeit. (Del. Dr, Weizmann meldet sich zum Wort.) Präs. Wolffsohn: Zur Geschäftsordnung kann ich nur einem für und einem gegen das Wort geben. Es liegt ein Antrag vor, die Redezeit #uf zehn Minuten zu beschränken. Wollen Sie: hierzusprechen?■; . ,

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