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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 234

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 234 (sequence 232)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2809-3478949
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— 234 — wir eine Resolution gefaßt, welche dem Zukünftigen Leiter des Palästinaressort übermittelt werden wird. Eine weitere Frage ist die, wie die Mittel beschafft werden sollen für dieses Ressort. Sie wissen, wie bisher der Zustand war. Es ist nichts festgesetzt worden, man hat nur gesagt, das Palästinaressort soll die und die Summe erhalten. Tatsächlich wurde aber alles andere zuerst bestritten und " die Palästinakommission war das Stiefkind. Dieser Zustand kann immöglich fortdauern, und Herr Prof. Warburg hat erklärt, daß er nicht weiter arbeiten könne, falls die Wahl auf ihn fällen würde, wenn nicht von vornherein ein bestimmter Betrag dem Palästinaressort zur Verfügung stehe. Man hat dagegen Opposition erhoben und erklärt, es gehe nicht an, einen Teil der Einnahmen vorweg zii nehmen; aber angesichts dessen, was wir erlebt haben, hat die Kommission beschlossen Ihnen vorzuschlagen: „Der Kongreß beschließt, daß 25% aller Einnahmen des A. C. sofort nach Eingang dem Palästinaressort beim J.'C. T. z^ir Verfügung gestellt werde. Außerdem fließen dem Palästinaressort die für seine besonderen Zwecke gesammelten und gespendeten Beträge ztu." Der letztere Teil, der eigentlich eine Selbstverständlichkeit enthält, ist nur aus technischen Gründen aufgenommen worden. Es sollte verhindert werden, daß in die 25% die freiwilligen Beiträge eingerechnet werden können. Das sind 'die Anträge der Kommission bezüglich der Palästinaarbeit. Nun sind'eine Reihe von konkreten Vorschlägen, teilweise seitens der österreichischen, englischen und russischen Landsmannschaft, teils von Prof. Warburg selbst vorgelegt worden. Die Kommission hat alle diese Vorschläge eingehend geprüft und ist z!u folgendem Resultat gekommen. Die erste Frage, welche vorlag, ist die Frage der Siedelungsgenossenschaft. Das ist ein Antrag der österreichischen Landsmannschaft und der österreichischen Poale Ziori. Ich bitte diese Sache nicht mißzuverstehen. Man hat mir vielfach gesagt, daß ein Versuch Oppenheimers in Deutschland gescheitert sei. Das ist nicht richtig. Er hat die Sache aufgegeben, weil das betreffende Gut nicht geeignet war und weil er nicht weiter arbeiten konnte. Es handelt sich uns nicht darum, nach einem Schema eine Siedlungsgenossenschaf t in Palästina zu errichten, sondern der Grund, warum die österreichische Landsmannschaft für dieses Projekt eingetreten ist, ist folgender: Zweifellos ist es eine der wichtigsten Fragen, in Palästina eine seßhafte jüdische Arbeiterschaft zu schaffen. Heute haben wir eine große Anzahl von Kolonisten in Palästina, aber nicht

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